Spatenstich: Barrierefreiheit für den Hauptbahnhof
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Würzburg erleben
12. Oktober 2015

Symbolbild Würzburg
Neue Bahnsteige, Aufzüge und Unterführung
Mit einem symbolischen Spatenstich wurde am vergangenen Freitag der barrierefreie Ausbau des Würzburger Hauptbahnhofs begonnen. Das Startsignal gaben die Landtagspräsidentin Barbara Stamm, der Bayerische Innen- und Verkehrsstaatssekretär Gerhard Eck, Oberbürgermeister Christian Schuchardt sowie der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für den Freistaat Bayern, Klaus-Dieter Josel.
Teilweise Fertigstellung bis zur Landesgartenschau 2018
Nach der Klärung der Trinkwasserthematik und der darauf erfolgten Plangenehmigung durch das Eisenbahnbundesamt (EBA) wurde die Baumaßnahme europaweit ausgeschrieben. Zur Landesgartenschau im April 2018 werden vier der sechs Bahnsteige einschließlich der neuen Unterführung den Fahrgästen und Besuchern barrierefrei zur Verfügung stehen. Nach der Landesgartenschau werden dann noch bis Mitte 2021 die restlichen zwei Bahnsteige barrierefrei ausgebaut sowie die alte Personenunterführung zurückgebaut.
Rund 50 Millionen Euro werden investiert
Beginnend vom Hausbahnsteig aus wird die neue Unterführung in sechs Bauabschnitten erstellt. In jedem Bauabschnitt wird der jeweils zugehörige Bahnsteig einschließlich des Bahnsteigdachs erneuert. Jeder Bahnsteig erhält einen neuen Bahnsteigbelag, eine neue Beschallungsanlage und eine moderne Bahnsteigausstattung, wie Vitrinen und doppelseitige Uhren. Für mobilitätseingeschränkte Menschen, wird jeder der fünf Mittelbahnsteige mit je einem Aufzug aus der neuen Bahnsteigunterführung barrierefrei angeschlossen.
Am Hausbahnsteig (Gleis 1) ist der Aufzug bereits vorhanden. Um die Orientierung für Blinde und sehbehinderte Menschen zu erleichtern, erhalten die Bahnsteige ein taktiles Blindenleitsystem. In den barrierefreien Ausbau werden von Bund, Freistaat Bayern sowie der Deutschen Bahn rund 50 Millionen Euro investiert.
Dieser Artikel beruht auf einer Presseinformation der Deutsche Bahn AG.

