Anleger um 50 Mio. Euro geprellt: Fünf Personen angeklagt

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15. Oktober 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Rund 25.000 Anleger geschädigt

WÜRZBURG. LKR. WÜRZBURG. Die Staatsanwaltschaft Würzburg hat Ende September 2015 Anklage zur Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Würzburg gegen die fünf Personen erhoben, die im Dezember 2014 wegen des Verdachts der Schädigung zahlreicher Kapitalanleger im Rahmen einer großangelegten Durchsuchungsaktion festgenommen worden waren. Insoweit wird auf die hiesige Presseerklärung vom 23.12.2014 Bezug genommen.

Nach umfangreichen Ermittlungen, die von der Kriminalpolizeiinspektion Würzburg unter Leitung der Staatsanwaltschaft geführt wurden, wird den weiterhin in Untersuchungshaft befindlichen Angeschuldigten nunmehr jeweils gewerbsmäßiger Betrug und Untreue in mehreren Fällen bzw. Anstiftung oder Beihilfe hierzu zur Last gelegt.

Sie sollen als Verantwortliche verschiedener, teilweise im Landgerichtsbezirk Würzburg ansässiger Unternehmen daran mitgewirkt haben, eine Vielzahl von Kapitalanlegern zu schädigen, indem diesen die Möglichkeit einer gewinnbringenden Geldanlage in Aussicht gestellt wurde, während es den Angeschuldigten in Wirklichkeit von Anfang an darauf angekommen sein soll, sich selbst unrechtmäßig an den einbezahlten Geldern zu bereichern.

Hierdurch sollen in der Zeit von 2009 bis 2014 rund 25.000 Anleger um insgesamt mehr als 50 Mio. Euro geschädigt worden sein.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Würzburg.

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