Überlebende aus Nagasaki singen für den Frieden

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Würzburg erleben

18. Oktober 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Eintrag ins Goldene Buch

Sie sind Botschafter des Friedens, die Mitglieder des japanischen Chores „Himawari“. Einen Tag nach ihrem Auftritt im Siebold-Museum trugen sich die Überlebenden des Atombombenabwurfs auf Nagasaki in das Goldene Buch der Stadt Würzburg ein. „Ich finde es bemerkenswert und mutig, dass Sie es sich zur Aufgabe gemacht haben, mit Hilfe der Musik für die Abschaffung von Atomwaffen einzutreten“, betonte Oberbürgermeister Christian Schuchardt beim Empfang im Würzburger Rathaus.

„Wir sollten die letzten Opfer sein“

„Es geht darum, die nächste Generation zu erreichen und zu motivieren, sich für den Frieden einzusetzen“, dankte Schuchardt den Mitgliedern des Chores, die zwischen 74 und 90 Jahre alt sind und beim Atombombenabwurf am 9. August 1945 auf Nagasaki direkt oder indirekt der radioaktiven Strahlung in Nagasaki ausgesetzt waren. „Es ist wichtig, dass Sie mit ihrem Motto ‚Niemals mehr Atombombenopfer! Wir sollen die letzten Opfer sein!‘ viele Menschen erreichen“, wünschte Würzburgs Oberbürgermeister den Sängerinnen und Sängern. Der Chor singt jedes Jahr zur Friedensgedenkveranstaltung in Nagasaki, an der in diesem Jahr auch Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt teilgenommen hatte.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg. 

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