FHWS-Absolvent mit Egon Eiermann Preis ausgezeichnet

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Würzburg erleben

19. Oktober 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Aufgabe: Entwurf eines Deutschen Architekturinstitutes

Die Eternit AG lobt zum elften Mal den Egon Eiermann Preis für Architekturstudierende und Absolventen aus. Mit diesem Preis werden Entwurfsideen einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die diesjährige fiktive Bauaufgabe ist der Entwurf eines Deutschen Architekturinstituts, bei dem Standort, Grundstückszuschnitt und Größe frei wählbar waren, ebenso wie das genaue Programm.

Prominente Jury

142 Arbeiten wurden eingereicht und von einer prominenten Jury u.a. mit Elke Delugan-Meissl, Jórunn Ragnarsdóttir und Volker Staab beurteilt. Sechs Arbeiten wurden ausgezeichnet, weitere drei kamen in die engere Wahl. Als Preisträger konnte der Architektur-Absolvent Jonas Virsik von der Hochschule Würzburg- Schweinfurt mit „Arche“ überzeugen und errang einen der ersten vier gleichwertigen Preise.

„Arche“ geht interessanten Weg

Der Entwurf von Jonas Virsik, entstand im Rahmen der Bachelorarbeit 2015, betreut von den Professoren Stefan Niese und Martin Naumann. Die „Arche“ gehe, so die Jury, einen interessanten Weg mit einer Rekonstruktion von Schinkels Berliner Bauakademie und einer Ergänzung mit einem lichtdurchlässigen kubischen Gebäude: „Dieser wird durch ein exakt gleich großes Volumen, das über eine deutlich sichtbare Fuge mit dem Sockel verbunden ist, stark verfremdet und bildet den bewussten Kontrapunkt. Durch den großzügigen, abgetreppten Vorplatz, der zum Eingang unterhalb des Gebäudes führt, wird eine Distanzierung zur Schinkel-Fassade noch verstärkt.“

Dotiert mit insgesamt 5.000 Euro

Dotiert ist der Preis in diesem Jahr mit insgesamt fünftausend Euro, von denen die Gewinner jeweils 1.000 Euro und die Anerkennungen jeweils 500 Euro erhalten. Die Preisverleihung soll voraussichtlich Anfang Dezember stattfinden. Der Ort und der Zeitpunkt werden noch bekanntgegeben.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der FHWS Würzburg-Schweinfurt. 

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