Verfassungsschutz beobachtet „Pegida Franken“
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Würzburg erleben
29. Oktober 2015

Symbolbild Würzburg
Im Visier der Verfassungsschützer
Nachdem der bayerische Verfassungsschutz bereits seit einiger Zeit u.a. den Nürnberger Pegida-Ableger „Nügida“ im Blick hat, werden seit Anfang der Woche laut zahlreicher Medienberichte zwei weitere beobachtet.
„Pegida München“ und die Würzburger-Bewegung „Pegida Franken“ (ehemals WüGIDA), rücken seit dieser Woche nun ebenfalls ins Visier der Verfassungsschutzer.
Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte das Parlamentarische Kontrollgremium des Landtags informiert. Begründet hatte Herrmann dies mit „jüngsten Erkenntnisse über Führungspersonen und deren Aussagen bei Demonstrationen“.
Besonders personelle und organisatorische Beziehungen auf der Pegida-Führungsebene zu rechtsextremen Gruppen sind Ziel der Behörden.
Verbindungen zur rechtsextremen Szene und Neonazis wurden in der Vergangenheit in Würzburg immer offensichtlicher. So sprach erst am 12.10.2015 Dan E., Mitglied von „Die Rechte“ und Mitorganisator von „Nügida“ in Würzburg zu den Versammlungsteilnehmern der Demonstration von „Pegida Franken“.
Dan E. soll sich auch unter den verhafteten Personen befinden die im Verdacht stehen Anschläge auf Asylbewerberunterkünfte und linksorientierter Personen in Bamberg vorbereitet zu haben.

