FHWS-Veranstaltung: „Internationale Flüchtlingshilfe?“

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Würzburg erleben

9. November 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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FHWS lädt ein

Die FHWS lädt zur Veranstaltung „Internationale Flüchtlingshilfe? – Die Herausforderungen der Flüchtlingskrise im internationalen Kontext und die Internationalisierung der Sozialen Arbeit“ am Freitag, 20. November, um 16 Uhr ein. Die Veranstaltung findet in der FHWS, Münzstraße 12, in Würzburg mit Kilian Kleinschmidt und Vertretern der Deutsch-Jordanischen Universität, Amman statt.

Zunehmende Flüchtlings- und Migrationsströme

Weltweit nehmen Flüchtlings- und Migrationsströme immer dramatischere Ausmaße an. Nicht nur Deutschland steht vor enormen Herausforderungen. Im internationalen Kontext sind insbesondere Länder im Nahen Osten, wie beispielsweise Jordanien, besonders stark betroffen. Es stellt sich die Frage nach der Bewältigung der enormen Herausforderungen in den dortigen Ländern. Gleichermaßen steht jedoch auch die Weltgemeinschaft in der Verpflichtung: welche Folgerungen auf politischer aber auch gesellschaftlicher Ebene ergeben sich durch die aktuellen Entwicklungen?

„Mehr als nur Überleben“

Vor diesem Hintergrund präsentiert die Hochschule Würzburg- Schweinfurt Kilian Kleinschmidt mit einem Vortrag zum Thema „Mehr als nur Überleben – von humanitärer Hilfe bis hin zu neuen Perspektiven“ und lädt zum Diskurs ein. Als langjähriger UNHCR- Camp-Manager des Flüchtlingslagers „Zaatari“ in Jordanien, des mit rund 130.000 Menschen größten Flüchtlingscamps im Nahen Osten, weiß Kleinschmidt um die Bedeutung, Herausforderungen und auch Chancen einer internationalen Flüchtlingshilfe. Kleinschmidt arbeitet derzeit als Berater, globaler Netzwerker und Gründer der Organisation „Innovation and Planning Agency“ in Wien, berät die österreichische Bundesregierung in Flüchtlingsfragen und trägt maßgeblich zur Weiterentwicklung einer modernen und nachhaltigen Entwicklungs- und Flüchtlingspolitik bei.

Ausbildung von Flüchtlingssozialarbeitern

Die Entwicklungen werfen jedoch gleichermaßen die Frage nach dem Bedarf einer international orientierten Weiterentwicklung der Sozialberufe zur Wahrung des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie zur Förderung der hierfür nötigen intentionalen Integration auf. Die FHWS und die Deutsch-Jordanische-Universität Amman vereinbaren vor diesem Hintergrund eine internationale Kooperation zur Ausbildung von Flüchtlingssozialarbeitern. Das Vorhaben ist weltweit einzigartig und wird in diesem Rahmen vorgestellt werden. Zur öffentlichen Veranstaltung sind alle Fachkräfte, Ehrenamtliche, die im Flüchtlingsbereich tätig sind, sowie Medienvertreter und alle interessierten Bürger herzlich eingeladen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der FHWS Würzburg-Schweinfurt. 

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