Polizeieinsatz wegen verärgerten Reisenden am Bahnhof Dettingen

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10. November 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Ärger zwischen Reisenden und DB-Mitarbeitern

Würzburg/Karlstein. Die Bundespolizei ist wegen Unstimmigkeiten zwischen Bahnreisenden und Mitarbeitern der Deutschen Bahn AG gestern (9. November) zum Bahnhof Dettingen (Gemeinde Karlstein am Main) gerufen worden und hat dort schlichtend eingreifen müssen.

Am gestrigen Nachmittag ist es am Bahnhof Dettingen zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen erbosten Bahnkunden und Mitarbeitern der Deutschen Bahn AG gekommen. Ursächlich dafür war, dass gegen 17 Uhr ein nach Aschaffenburg fahrender Regionalexpress im Bahnhof Dettingen mit einem technischen Defekt liegengeblieben war und die rund 50 Fahrgäste aussteigen mussten.

Am Bahnsteig wandten sich einige erzürnte Bahnreisende an eine Mitarbeiterin der Deutschen Bahn AG. Diese fühlte sich bedrängt und verständigte die Landes- und Bundespolizei.

Noch vor Eintreffen der ersten Streife hielt ein aus Frankfurt am Main kommender ICE aus bis dato unbekannten Gründen außerplanmäßig am Bahnhof Dettingen an. Die „gestrandeten“ Reisenden wollten nun mit diesem ICE nach Aschaffenburg fahren, was seitens des Bahnpersonals abgelehnt wurde und zu weiteren Verzögerungen führte.

Die dadurch erregten Gemüter wurden durch Beamte der Bundespolizei sowie durch eine Besatzung der Polizeiinspektion Alzenau beruhigt.

Schließlich erfolgte die Weiterfahrt für die Reisenden gegen 19 Uhr mit einem weiteren Regionalexpress.

Die Bundespolizei ermittelt nun die näheren Umstände des Vorfalls und prüft, ob es zu Gesetzesverstößen kam.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.

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