Zweite Saisonniederlage der Baskets in Braunschweig

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Würzburg erleben

26. November 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Baskets verlieren in Braunschweig mit 52:73

Zweite Niederlage der Saison für die s.Oliver Baskets: In der Partie des 4. Spieltags bei den Basketball Löwen Braunschweig konnten die Würzburger vor allem im Angriff nicht an die guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen und mussten sich nach einer schwachen Vorstellung verdient mit 52:73 (23:36) geschlagen geben. Topscorer auf Würzburger Seite waren Neuzugang Devin Searcy mit einem „Double-Double“ (12 Punkte / 11 Rebounds), Maurice Stuckey (12) und Lamonte Ulmer (11).

Fünfzig Anhänger im kostenlosen Fanbus

Fünfzig Würzburger Anhänger hatten von der Gelegenheit Gebrauch gemacht, ihre Mannschaft im kostenlosen Fanbus nach Braunschweig zu begleiten und in der mit 1.918 Zuschauern gefüllten Volkswagenhalle zu unterstützen. Zu Beginn sahen sie zwei Mannschaften, die im Angriff nicht richtig in Tritt kommen wollten und die nötige Konzentration vermissen ließen – nur wenige Würfe fanden den Weg in den Korb, nach fünf Minuten lautete der Spielstand 4:4.

Drei Treffer bei 21 Versuchen

Zu diesem Zeitpunkt war es Löwen-Spielmacher Derek Needham, der seine Mannschaft mit zwei getroffenen Drei-Punkte-Würfen in Folge mit 10:4 in Führung brachte. Lamonte Ulmer antwortete zwar ebenfalls per Dreier zum 10:7, das sollte dann aber bis zur 33. Minute der letzte erfolgreiche Distanzwurf der Gäste bleiben – drei Treffer bei 21 Versuchen waren am Ende zu wenig, um mit den Niedersachsen mitzuhalten, die in den ersten drei Vierteln hochprozentig von außen trafen (8 von 18 – Würzburg 1 von 15).

„Ich bin enttäuscht von unserer Leistung“

Das war aber nicht der einzige Grund für die deutliche Niederlage: „Braunschweig hat uns heute gezeigt, wie man kämpft. Ich bin enttäuscht von unserer Leistung“, sagte Doug Spradley nach dem Spiel. Egal was der Headcoach der s.Oliver Baskets seinen Schützlingen in den Auszeiten sagte, sie fanden im Angriff nie zum gewohnten Rhythmus. So konnten die Hausherren ihren Vorsprung im zweiten Viertel zwischenzeitlich auf 19 Punkte ausbauen (36:17, 17. Minute), ehe es beim Spielstand von 36:23 in die Kabinen ging.

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Baskets konnten Rückstand nicht aufholen

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Würzburger Anhänger noch Hoffnung auf die Wende – es wäre nicht das erste Mal in dieser Saison gewesen, dass die s.Oliver Baskets einen Rückstand aufholen und das Spiel in der Schlussphase für sich entscheiden. An diesem Mittwoch blieb das Aufbäumen allerdings aus: Das dritte Viertel verlief mit nur sechs Würzburger Punkten in den ersten sechs Minuten ähnlich wie der erste Abschnitt. Die Braunschweiger vergrößerten ihren Vorsprung kontinuierlich und hatten beim Spielstand von 61:35 nach dreißig gespielten Minuten mehr als eine Vorentscheidung geschafft.

Kurze Hoffnungsschimmer Stuckey und Spoden

Zu Beginn des letzten Viertels keimte noch einmal kurz Hoffnung im Würzburger Lager auf, als Maurice Stuckey und Ruben Spoden jeweils von draußen trafen und auf 61:43 verkürzen konnten. Die Braunschweiger hatten aber auch in dieser Phase immer eine passende Antwort parat, hielten die Führung bis zum Schluss konstant bei rund zwanzig Punkten und fuhren verdient ihren dritten Heimsieg in Serie ein.

Zehn Tage bis zum nächsten Heimspiel

Den s.Oliver Baskets bleiben jetzt zehn Tage Zeit, um die Niederlage zu verdauen: Das Heimspiel gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg musste verlegt werden, weil die s.Oliver Arena von Freitag bis einschließlich Sonntag wegen einer anderen Veranstaltung nicht zur Verfügung steht. Ein neuer Termin für die Partie des 10. Spieltags steht wegen der EuroCup-Spiele der Ludwigsburger noch nicht fest.

Weiter geht es für die s.Oliver Baskets am 5. Dezember (Samstag, 20:30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die BG Göttingen. Für dieses Spiel gibt es noch Tickets im Online-Shop bei CTS Eventim und in der Geschäftsstelle der Main-Post in der Plattnerstraße 14, 97070 Würzburg.

Stimmen zum Spiel

Doug Spradley, Headcoach s.Oliver Baskets:

„Glückwunsch an Raoul Korner und seine Mannschaft. Braunschweig war heute deutlich besser als wir und hat den Sieg verdient. Ich bin enttäuscht über unsere Leistung. Wir waren nicht bereit für den großen Kampf, während Braunschweig uns gezeigt hat, wie man kämpft. Sie haben das Spiel vierzig Minuten lang kontrolliert. Wir müssen in der nächsten Woche eine Antwort auf unsere heutige Leistung finden.“

Raoul Korner, Headcoach Basketball Löwen Braunschweig:

„Ich muss die Glückwünsche an meine Mannschaft weitergeben. Wir wussten, dass der Schlüssel die Verteidigung sein würde und haben Würzburg nicht ins Spiel kommen lassen. Wir wollten Dru Joyce aus dem Spiel nehmen. Dass uns das gelungen ist, geht auf Dereks Kappe, der ihn sehr stark verteidigt hat. Im zweiten Viertel hatten wir kurzzeitig Rhythmusprobleme gegen die Zonenverteidigung, konnten aber die ganze Zeit auf unsere Defense vertrauen. Kompliment an meine Mannschaft: Ein offensivstarkes Team wie Würzburg auf 52 Punkten zu halten, ist aller Ehren wert.“

Basketball Löwen Braunschweig – s.Oliver Baskets 73:52 (19:13, 17:10, 25:12, 12:17)

Für die s.Oliver Baskets spielten:
Devin Searcy 12 Punkte (11 Rebounds), Maurice Stuckey 12/1 Dreier, Lamonte Ulmer 11/1, Bendan Lane 4 (9 Rebounds), Ruben Spoden 3/1, Dru Joyce 2, Joshiko Saibou 2, Cameron Long 1, Maximillian Ugrai 1, Sebastian Betz, Constantin Ebert.

Top-Performer Braunschweig:
Grant 16/2, Frease 14 (8 Rebounds), Gasser 10/2, Needham 9/3 (6 Rebounds/5 Assists).

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