Würzburg in den Top 5 der dynamischsten Städte

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Würzburg erleben

28. November 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Auf Platz 5 im Städteranking

Welches sind eigentlich die dynamischsten Großstädte Deutschlands und welche besonders gut für die Zukunft gewappnet? Die WirtschaftsWoche, Immobilienscout 24 und IW Consult analysierten auch diesen Herbst wieder die 69 kreisfreien Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern nach Standortqualität, Leistungskraft und Zukunftsperspektiven. Diese Studie besteht aus drei Teilen: Dem Niveauranking und dem Dynamikranking. Zusätzlich wurde nun das erste Mal der Zukunfts-Index 2030 ermittelt. Dieser misst das Potenzial der Städte in Bezug auf die digitale Wirtschaft der Zukunft. Mehr als 100 Indikatoren aus verschiedenen Rubriken, wie etwa Lebensqualität, Immobilien- oder Arbeitsmarkt, stellen die Basis für diese Auswertung.

Sowohl im Mai diesen Jahres als auch im November 2014 schaffte es Würzburg auf den 3. Platz im Dynamikranking. Dieses Mal liegt Würzburg im Dynamikranking auf Platz 5, ist also um zwei Plätze abgerutscht. Die ersten Plätze belegen Ingolstadt, Wolfsburg, Heilbronn und Ludwigshafen. Hinter Würzburg folgen Braunschweig, Regensburg, München und Berlin.

Mehr Arbeitnehmer und bessere Polizeiarbeit

Laut der WirtschaftsWoche hätte Würzburg zwischen 2011 und 2014 0,2 Prozent an Einwohnern verloren, was dem allgemeinen Trend entgegenstünde. Dafür sei der Anteil der Menschen, die in Würzburg einer Arbeit nachgehen, um 12,1 Prozent und damit sehr deutlich gestiegen. Dies ergebe im Vergleich mit den anderen Städten den 1. Rang. Des Weiteren habe sich die Polizeiarbeit in der Studentenstadt verbessert: 7,5 Prozent mehr Fälle wären von der Polizei gelöst worden. Dies ergibt im Vergleich den 2. Rang.

Starker Süden

Am besten gewappnet für die Wirtschaft der Zukunft seien übrigens keine Metropolen, sondern Darmstadt und Erlangen, so die Welt. So punktet Darmstadt mit dem höchsten Anteil an Absolventen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik an den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Darüber hinaus gebe es viele Hochschulstandorte, eine hohe Akademikerquote und Großunternehmen, wie etwa die Deutsche Telekom.

Der Süden zeigt sich im Niveauranking weiterhin stark. Bayern und Baden-Württemberg dominieren mit starken Wirtschaftsstandorten. 7 der Top 10 Städte befinden sich im Süden, München, Ingolstadt, Erlangen und Stuttgart belegen hier die ersten Plätze. Lebensqualität, eine zukunftstaugliche Wirtschaftsstruktur und die Entwicklung des Immobilienmarktes hätten u.a. München an die Spitze katapultiert, so die Welt.

Verlierer Ruhrpott – Underdogs aus der Provinz

Während sich der Osten mit Standorten wie Jena und Dresden für die Zukunft stark gemacht hat, schwächeln manche westdeutsche Gegenden. Absoluter Verlierer ist Nordrhein-Westfahlen, allen voran der Ruhrpott. 12 der 15 schwächsten Städte im Niveauranking lägen laut der Wiwo im Pott. Viele Underdogs kämen auch in diesem Jahr wieder aus der Provinz, wie etwa Heilbronn, Braunschweig oder Osnabrück. Diese Städte hätten sich als Wirtschaftsstandorte abseits der großen Metropolen etabliert. Der „Stern des Südens“ bleibt aber Ingolstadt, das ungebrochen von der Automobilindustrie profitiert.

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