Erster Heimsieg für die erste Mannschaft des ESV

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Würzburg erleben

2. Dezember 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Perfektes Wetter beim Spiel gegen Mitterteich

Würzburg, 28. November 2015: Am Freitag konnte die 1. Mannschaft des ESV Würzburg endlich ihr erstes Heimspiel der noch jungen Saison bestreiten. Das Wetter war perfekt – trocken und eiskalt. Zu Gast war das mit Aufstiegs-Ambitionen in die Bezirksliga gestartete Team des EHC Stiftland aus Mitterteich.

ESV setzte auf seine Laufstärke

Die Partie gegen die Dragons begann richtig rasant. Die Gäste gaben ein hohes Tempo vor, gepaart mit starker körperlicher Präsenz – die Eisbären hatten anfangs so ihre Probleme damit. So brachte sich der EHC, durch Pilz, schon nach 4 Minuten in Führung. Die Truppe von Head-Coach Tomas Valko aber lies den Kopf nicht hängen, zwangen ihrem eigenem Spiel das selbe Tempo auf und belohnten sich schon in der 10. Minute mit dem Ausgleich durch Andreas Dresel, schreibt der ESV in einer Pressemitteilung. Doch Mitterteich bot Paroli und konnte noch in der selben Minute wieder die Führung zum 2:1 durch Junge erspielen. Der ESV setzte weiter auf seine Laufstärke, erspielten sich Chance um Chance und erzielte in der 13. Minute durch Stanislav Kacir erneut den Ausgleich zum 2:2 – so auch der Endstand nach dem 1. Drittel. Erstmals gab es Drittelpausen-Spiele, auf deren Gewinner jeweils ein Bierkasten von Kauzen Bräu wartete.

Häufung der Strafzeiten

Auch nach der Pause waren beide Teams weiterhin heiß auf den Sieg und so blieb es bei einer emotionsgeladenen Partie, in der sich jetzt die Strafzeiten häuften, so der ESV. In der 27. Minute
kam Lukas Linnartz an der blauen Linie frei zum Schuss – der Puck schlug flach ins gegnerische Tor ein – die Eisbären gingen zum ersten Mal in Führung. Der Spielstand von 3:2 hielt aber auch nur für eine Minute an – diesmal war es Rupprecht, der Mitterteich weiter im Spiel hielt und zum 3:3 ausgleichen konnte. Merkel brachte den EHC in der 37. dann auch noch mit 3:4 in Führung, ehe Alexander Durnev bereits eine Minute später, durch einen zielsicheren Schlagschuss, ausgleichen konnte.

Eisbären waren nicht zu bändigen

Das letzte Drittel begann somit erneut Unentschieden. Schulz schoss die Dragons jedoch bereits nach 10 Sekunden zur 4:5 Führung, welche lange anhalten sollte. Der Kampf um die Punkte war weiterhin von Strafzeiten bestimmt. So mussten die Fans des ESV Würzburg – nicht nur wegen der Kälte – zittern, als die Mannschaft in eine 3 zu 5 Unterzahlsituation gerieten, schreibt der ESV. Doch die Eisbären waren, laut der Pressemitteilung, nicht zu bändigen und schmissen sich entschlossen in die Schussbahn, um das Powerplay der Gäste ohne Torerfolg zu lassen.

Strafzeiten der Gegner verhelfen zum Heimsieg

Nachdem das Unterzahlspiel erfolgreich überstanden war, konnte Felix Menzel in der 53. Minute, nach Vorlage von Lukas Linnarzt und Dimitri Kusmin, die Eisbären wieder ins Spiel bringen indem er das 5:5 schoss. Jetzt entflammte der Kampfgeist der Dragons erst recht – allerdings fingen sie sich erneut Strafzeiten ein und so waren nun die Eisbären in der glücklichen Lage einer 5 zu 3 Überzahlsituation. Während dieser konnte Stanislav Kacir das 6:5 Siegtor erzielen. Die restliche Minuten retteten die Hausherren über die Zeit und somit stand nach dem Schlusspfiff der erste Heimsieg der Saison fest.

„Kampfgeist wurde belohnt“

„Ich bin begeistert wie sich mein Team trotz einiger Rückstände immer wieder zurück ins Spiel gekämpft hat. Wichtig war, nie aufzugeben und so wurde der Kampfgeist letztlich belohnt,“ so Head-Coach Valko nach dem Schlusspfiff in der Pressemitteilung. „Das Spiel gibt uns natürlich Selbstvertrauen für die Partie kommende Woche gegen den Tabellenführer aus Ingolstadt. Vielleicht können wir den bisher ungeschlagenen Schanzern ja ein Bein stellen!“ Anpfiff ist am Sonntag 6.12. um 18:30 Uhr auf der Eisbahn am Nigglweg. Zuschauer sind zu einem spannenden Eishockey-Abend in Würzburg herzlich eingelanden.

Aufstellung:

ESV Würzburg
Tor: #29 V. Chernavsky & #1 M. Dresel

Verteidigung: #5 A. Durnev „A“, #24 D. Kusmin „A“, #27 V. Zecher, #3 J. Filipp, #16 F. Mundl, #26 T. Schuster

Sturm: #19 S. Kacir, #11 F. Menzel, #20 T. Mundl, #25 J. Pleyer, #14 C. Feulner „C“, #10 A. Dresel, #17 J. Dergunov, #23 A. Koptew, #12 J. Förster, #13 L. Linnartz, #7 K. Niedermüller

EHC Stiftland Mitterteich
Tor: #88 S. Blay

Verteidigung: #4 P. Steindörfer „A“, #29 S. Schalamon

Sturm: #3 T. Bodenschatz, #6 J. Junge „C“, #8 R. Rupprecht, #10 D. Broschik „A“, #12 M. Pilz, #27 F. Scharnagel, #44 (#23) A. Kraus, #57 D. Schulz, #60 K. Tausend, #62 M. Merkel, #90 T. Buchmann

Niederlage für Eisbären 1B beim Tabellenführer

Weniger erfolgreich verlief das Auswärtsspiel der Eisbären 1B beim Tabellenführer der 3. Liga West der DNHL, den Frankonia Flames 1B. Vor der einmaligen Kulisse der Arena in Nürnberg, fing man sich bereits im 1. Drittel vier Gegentore ein und konnte seinerseits Großchancen nicht nutzen. Entweder parierte der starke Nürnberger Goalie, oder der Pfosten verhinderte den Erfolg. Nach einem unhaltbar abgefälschten Schuss stand es Mitte des Spiels gar 5:0 für die Hausherren und so stellte Trainer Michael Saller nun die Reihen um und wechselte den Torwart. Zwar vergab man weiter große Chancen wie einen Penalty, konnte aber zumindest das Ergebnis halten.

Missverständnis in der Abwehr

Im Abschlussdrittel war die Zielsetzung nochmal heranzukommen, was durch den Anschlusstreffer von M. Hörner nach einem abgeprallten Schuss von Kapitän B. Wiedenhofer in der 47. Minute auch gelang. Laut Pressemitteilung keimte Hoffnung auf, als U. Leszensky in der 55. Minute einen Schuss von U. Dillenz im Nachgang im Tor unterbringen konnte. Doch die übrige Spielzeit reichte nicht mehr aus um weiter heranzukommen – im Gegenteil führte ein Missverständnis in der Abwehr zum 6:2 Endstand. Somit konnte die zweite Garde des ESV keine Punkte aus Mittelfranken entführen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des ESV Würzburg. 

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