Hangover: Zu alt zum trinken?

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4. Dezember 2015

Symbolbild Schweinfurt
Symbolbild Schweinfurt

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Guten Morgen lieber Kater

Das altbekannte Spiel: Ihr wollt eigentlich nur auf ein Bier raus und im Morgengrauen zieht Ihr immer noch durch die Schweinfurter Kneipen. Das ein oder andere Glas zuviel erwischt erwartet Euch am nächsten Morgen dann das böse Erwachen. Der Magen spielt verrückt und der Kopf brummt – Ihr habt einen Riesen-Kater.

Genau in diesen Momenten ist es an der Zeit festzustellen: Ihr seid mittlerweile Ü30 und der Körper fängt an zu altern. Doch warum ist das eigentlich so, dass mit zunehmendem Alter auch die Kater-Nachwehen größer werden?

Abbauprodukt nicht Alkohol verantwortlich

Unter anderem ist der Stoff Acetaldehyd für den morgendlichen Kater verantwortlich. Der Körper versucht die Giftstoffe, die durch den Alkohol in den Körper gelangt sind wieder herauszufiltern. Hierbei oxidiert die Leber den Alkohol und wandelt ihn in den hochgiftigen und und krebserregenden Stoff Acetaldehyd um, so „kompakt“. Dieses Abbauprodukt ist dafür verantwortlich, dass wir nach der Aufnahme von Alkohol mit einem Kater zu kämpfen haben. In zwei weiteren Schritten wird diese Substanz weiter verarbeitet, bis sie letztendlich ausgeschieden wird.

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Leberfunktion nimmt ab

Je älter wir werden, desto schwerer fällt es der Leber die Toxide abzubauen. Dies ist einer der Gründe, warum wir im gehoberen Alter mehr mit dem Kater zu kämpfen haben, als mit Anfang zwanzig. Die Funktion der Leber, die für den Abbau der Gifte, wie das Acetaldehyd, verantwortlich ist nimmt mit dem Alter ab. Angegriffene Zellen werden daher langsamer repariert und erneuert.

Das Gewicht spielt mit

Des Weiteren spielt das Körpergewicht eine Rolle. Dies beeinflusst ebenso den Abbau von Alkohol. Hat man ein paar Kilo zuviel auf den Hüften, wird der Alkoholabbau erschwert. Das Übergewicht mindert den Alkoholanteil im Blut, da sich dieser auf Fett und Körpermasse verteilt. Die Folge: man trinkt mehr Alkohol ohne es zu realisieren – dennoch steigt der Acetaldehyd-Anteil. Und da mit zunehmenden Alter auch gerne mal der Pfeil auf der Waage nach oben geht, stellt man wieder einmal fest: im Alter verträgt man einfach nicht mehr so viel wie noch mit 20 Jahren.

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