Abschlussmeldung der Bundespolizei zum Einsatz FC Würzburger Kickers-1. FC Magdeburg

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Würzburg erleben

6. Dezember 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Keine Störungen

WÜRZBURG. Die Bundespolizeiinspektion Würzburg führte anlässlich des gestrigen Drittligaspiels zwischen dem FC Würzburger Kickers und dem 1. FC Magdeburg am Hauptbahnhof Würzburg einen Großeinsatz durch.

Der Bundespolizei lagen Erkenntnisse vor, dass mehrere hundert Gästefans aus Magdeburg mit Zügen nach Würzburg reisen werden. Unter den vielen friedlichen Fußballfans sollten sich auch bis zu 150 gewaltbereite Personen befinden.

Aus diesem Grund wurden in Absprache mit der Deutschen Bahn AG und der bayerischen Landespolizei umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen am Hauptbahnhof getroffen, um Gefahren für unbeteiligte Bahnnutzer abzuwehren und mögliche Straftaten konsequent zu verfolgen.

Im Fokus der Bundespolizisten stand in der Anreisephase ein aus Erfurt kommender Regionalexpress. 175 bahnreisenden Gästefans, darunter über 100 polizeibekannte Personen, nutzten diesen Zug, der um 11:55 Uhr den Hauptbahnhof Würzburg erreichte.

Unter den Augen zahlreicher Einsatzkräfte der Bundespolizei wurden die Gästefans zügig aus dem Bahnhof gebracht. Da dafür ein Versorgungstunnel und nicht der reguläre Personentunnel genutzt wurde, blieb der normale Bahnverkehr am Hauptbahnhof weitgehend unberührt.

Zu Sicherheitsstörrungen oder Straftaten kam es im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei in der Anreisephase nicht.

Nach Abpfiff des Spiels erreichten gegen 16:30 Uhr die ersten der insgesamt rund 220 bahnreisenden Gästefans den Hauptbahnhof Würzburg, um sich dort noch für die Heimfahrt zu versorgen. Starke Kräfte der Bundespolizei überwachten infolgedessen die polizeibekannte Personengruppe der Gästefans. Diese verhielten sich indes beanstandungslos, sodass ein polizeiliches Einschreiten erfreulicherweise zu keiner Zeit erforderlich war. Allgemein ist festzuhalten, dass sich die bahnreisenden Magdeburger Fans während ihres Aufenthalts am Bahnhof meist kooperativ verhielten.

Die überwiegende Mehrheit der bahnreisenden Anhänger aus Magdeburg verließ kurz nach 18 Uhr mit einem Zug in Richtung Erfurt ohne Vorkommnisse den Hauptbahnhof Würzburg.

Das Fazit der Bundespolizei fällt dementsprechend positiv aus. Das Einsatzkonzept ist umfassend aufgegangen und hat sich, wie bereits am 1. August 2015, als die SG Dynamo Dresden in Würzburg spielte, erneut bewährt. Besonders hat sich dabei die enge und kooperative Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landespolizei ausgezahlt.

Erstmals nutzte die Bundespolizeiinspektion Würzburg am heutigen Tag Twitter, um die Öffentlichkeit und die reisenden Gästefans live über den Einsatz zu informieren und die erforderlichen Maßnahmen transparent zu machen. Nach erster Bewertung scheint sich der Kurznachrichtendienst als ein zusätzliches Kommunikationsmittel bewährt zu haben.

Die Bundespolizei setzte rund 125 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte ein. Personelle Unterstützung erhielt die Würzburger Inspektion dabei von mehreren Dienststellen der Bundespolizei aus Bayern.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.

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