Geringe Menge an Flüssiggas aus Waggon ausgelaufen
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Würzburg erleben
12. Dezember 2015

Symbolbild Würzburg
Entwarnung
WINTERHAUSEN, LKR. WÜRZBURG. Am Samstagvormittag wurde festgestellt, dass aus einem abgestellten Güterwaggon im Bereich des Bahnhofs eine geringe Menge des Flüssiggases Argon austritt. Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Ein Leck wurde lokalisiert. Die Arbeiten laufen. Vorsorglich werden Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Gegen 11.00 Uhr wurde der auf einem Gleis abgestellte Güterwaggon festgestellt. In diesem dürfte sich das Flüssiggas Argon befinden, das auch zum Schweißen verwendet wird. Geringe Mengen traten offenbar an einem kleinen Leck ins Freie. Verletzt wurde niemand. Die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises befinden sich vorsorglich mit einem Großaufgebot im Einsatz und haben die Situation unter Kontrolle. Derzeit findet eine genauere Überprüfung des Waggons statt. Die Ochsenfurter Polizei ist ebenfalls mit im Einsatz, außerdem ein Notfallmanager der Bahn.
Über den weiteren Einsatzverlauf werden wir zeitgerecht informieren. Insbesondere unverzüglich dann, wenn Entwarnung gegeben werden kann.
NACHTRAG:
Entwarnung nach Großeinsatz der Feuerwehr wegen Leck an Zugwaggon – keine Gefahr
Nachdem ein Waggon am Samstagvormittag wegen des Verdachts eines Lecks mit austretendem Flüssiggas einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst hatte, kann zwischenzeitlich wieder Entwarnung gegeben werden.
Die Spezialisten der Feuerwehr konnten den Waggon und die mögliche Austrittsstelle des Gases genauer überprüfen. Dabei wurde festgestellt, dass es sich um einen minimalen Austritt gehandelt hatte. Die Messgeräte zeigen keine Konzentration in der Luft an.
Die Ochsenfurter Polizei ist inzwischen wieder abgerückt und hat an die Kollegen der Bundespolizei übergeben. Hinsichtlich möglicher Auswirkung auf den Zugverkehr befindet sich ein Notfallmanager vor Ort.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

