„700 Jahre Bürgerspital“: Sonderprägung der Sparkasse
Anzeige
Würzburg erleben
15. Dezember 2015

Symbolbild Würzburg
Historische Ansicht des Bürgerspitals und Wappen
Bürgermeister Adolf Bauer und Bernd Fröhlich, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainfranken, prägten auf einer historischen Münzprägemaschine den ersten Neujahrsdukaten zum Jahreswechsel 2015/ 2016.
Diesmal ist die Prägeaktion dem Jubiläum „700 Jahre Bürgerspital Würzburg“ gewidmet. Die leitende Stiftungsdirektorin, Frau Annette Noffz, freute sich, laut Pressemitteilung der Sparkasse Mainfranken, über den gelungenen Auftakt des Jubiläumsjahres 2016 mit der Sparkassenmedaille. Der Dukaten zeigt auf der Vorderseite eine historische Ansicht des Bürgerspitals sowie auf der Rückseite das Wappen der Stifterfamilie von Steren.
Seit dem 14. Jahrhundert
Die Geschichte des Bürgerspitals begann im 14. Jahrhundert. Das Würzburger Patrizierehepaar Johannes und Mergardis von Steren stiftete um 1316 ein Anwesen am bis heute traditionellen Standort Theaterstraße/ Semmelstraße, um dort kranke Christgläubige, Arme und Pilger zu pflegen. Über die Jahrhunderte wurde das Bürgerspital mit Zustiftungen von Würzburgern bedacht und gelangte so in den Besitz zahlreicher Liegenschaften und der Weinberge. Deren Verwaltung und Bestellung machen noch heute die wirtschaftlichen Hauptsäulen der Stiftung aus.
Die größten Zustiftungen in der Geschichte des Bürgerspitals erfolgten 1340 durch die Brüder Rüdiger und Wölflin Teufel mit der Übertragung ihres Besitzes im Dorf Laub, durch das Vermächtnis des Ratsherren Paulus von Worms im Jahr 1582 und im Jahr 2000 durch die Robert und Margret Krick-Stiftung.
Drei Seniorenwohnstifte mit rund 740 Bewohner
Gegenwärtig trägt die Stiftung drei Seniorenheime und drei Seniorenwohnstifte und betreut in diesen rund 740 Bewohner. Ergänzt wird das Angebot für die älteren Menschen durch ein Geriatriezentrum, einen ambulanten Pflegedienst, eine Tagespflege sowie durch Leistungen in Kooperation mit anderen Institutionen in Würzburg. Der soziale Zweck der Stiftung wird durch das Weingut des Bürgerspitals unterstützt.
Neujahrsdukaten bis Ende Januar erhältlich
Die ehemalige Städtische Sparkasse Würzburg ließ zum Jahreswechsel 1985/86 die Sitte des „Neujahrsdukaten“ wieder aufleben. So sendet auch in diesem Jahr das Stadtoberhaupt von Würzburg einen Neujahrsdukaten in Silber an den bayerischen Landesherren, den Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Erhältlich sind vorgeprägte Neujahrsdukaten in Silber und Gold bis Ende Januar 2016 in den Geschäftsstellen der Sparkasse
Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Sparkasse Mainfranken.

