111 Orte: Das Bürgerbräugelände

Anzeige

Würzburg erleben

18. Dezember 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Das älteste Unternehmen der Stadt

Wusstet Ihr, dass es Anfang des 20. Jahrhunderts in Würzburg insgesamt acht Brauereien gab? Nach dem zweiten Weltkrieg sah das allerdings anders aus – nur noch zwei Brauereien blieben damals im Stadtgebiet übrig.

Würzburger Export

Seitdem 1886 das „Bürgerliche Brauhaus Zell-Würzburg Kinzinger & d’Hengeliere“, kurz: das „Würzburger Bürgerbräu“ von Zell am Main in die Zellerau in Würzburg zog, wurde auf dem Gelände gemälzt, gemaischt und geschrotet was das Zeug hält. Das „Bürgerbräu“ war nicht nur ein beliebtes Würzburger Bier, der Gerstensaft schaffte es Ende des 19. Jahrhunderts sogar bis über den Großen Teich. Nach dem zweiten Weltkrieg zählte man neben dem „Bürgerbräu“ nur noch ein weiteres in Würzburg.

Von Bier zum Sekt

Das „Bürgerbräu“ musste jedenfalls 1989 ein Insolvenzverfahren durchlaufen und das Gründerzeitareal wurde von der Stadt Würzburg aufgekauft – für umgerechnet viereinhalb Millionen Euro. Seitdem wurde das Bürgerbräugelände zwar für allerlei Gewerbe, Unterkünfte und Veranstaltungen bis hin zur Heimat für eine Sektkellerei genutzt, aber nie mehr für seinen ursprünglichen Zweck, der Bierbrauerei. Kurzzeitig befand sich eine Unterkunft für Asylbewerber auf dem Areal und 17 Jahre lang nannte das AKW, das Autonome Kulturzentrum Würzburg, das Bürgerbräu Zuhause.

Mehr über das Würzburger Bier

Was seitdem aus der Brauerei geworden ist und was an jedem ersten Samstag im Monat dort stattfindet, erfahrt Ihr im Buch “111 Orte in und um Würzburg die man gesehen haben muss” von Bernhard Horsinka und Renate Bugyi-Ollert. Diese und viele weitere Produkte rund um Würzburg findet Ihr in unserem Wü-Shop. Neben schönen Würzburg Artikeln, wie dem Postkarten-Set mit 12 Motiven Eurer Stadt, der #Wue Snapback Cap und dem Kunstdruck von Würzburg. Ob Geburtstag oder Jubiläum – hier findet Ihr für jeden Anlass das richtige Geschenk.

Weitere Geschichten aus dem Buch “111 Orte” findet Ihr hier.

Banner2
Topmobile2