Konzept der Stadt Würzburg: Sicherheit in der Silvesternacht

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Würzburg erleben

18. Dezember 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Sicherheit in der Silvesternacht – Vermeidung von Gefahren

Auch in diesem Jahr hat die Stadt Würzburg wieder Informationen zur Sicherheit in der Silvesternacht herausgegeben. Zur Verhütung von Gefahren für Leben und Gesundheit ist es vom 31. Dezember ab 22 Uhr bis 1. Januar 2 Uhr verboten, in die – in der Karte (siehe unten) mit Rot bezeichneten – Straßen und Plätze der Innenstadt folgende Gegenstände mitzubringen:

  • Glasflaschen
  • Gläser
  • Bierkrüge
  • sonstige zerbrechliche Getränkeverpackungen
  • Feuerwerkskörper aller Art

Die Erfahrungen aus der Vergangenheit belegen, dass leider teilweise Feuerwerkskörper inmitten der Menschenmassen abgebrannt wurden und viele Flaschen und Gläser zu Bruch gingen. Menschen gerieten in Panik, wurden gefährdet oder sogar teilweise verletzt. Aufgrund der großen Menschenansammlungen waren auch häufig die Zugangswege für Rettungskräfte und Polizei versperrt – so die Stadt Würzburg.

Die Stadt Würzburg hat daher 2003 zum Schutz aller Feiernden eine Verordnung erlassen (Abschnitt Sicherheit in der Silvesternacht), die diese Gefahren möglichst verhindern soll. Seitdem wird das Konzept „Sicherheit in der Silvesternacht“ mit großem Erfolg umgesetzt und sowohl von den Anwohnern als auch den Feiernden größtenteils positiv aufgenommen.

Silvester Plan Würzburg. –Foto: www.wuerzburg.de

Das Verbot gilt für folgende Flächen:

  • Domstraße,
  • Sternplatz,
  • Platz am Vierröhrenbrunnen,
  • Augustinerstraße bis zur Einmündung in die Wolfhartsgasse,
  • Glockengasse bis Hausnummer 13,
  • Alte Mainbrücke,
  • Beim Grafeneckart bis Karmelitenstraße Hausnummer 1 und
  • Langgasse bis Hausnummer 8.

Trotz der Einschränkungen, die sich dem ersten Augenschein nach ergeben, bittet die Stadt um Verständnis. Die Maßnahmen dienen zur Wahrung der Sicherheit aller Anwesenden und der Vermeidung von Verletzungen. Weiterhin wünscht die Stadt Würzburg allen Bürgern einen guten Beschluss! Die Stadtreiniger bitten zudem darum, die zu anderen Plätzen in der Stadt mitgebrachten leeren Flaschen wieder mitzunehmen.

Sicherheitsmaßnahmen für Residenz und Festung Marienberg in der Silvesternacht

Die Bayerische Schlösserverwaltung appelliert an die Vernunft aller Bürgerinnen und Bürger, die in der Nähe eines Schlosses den Jahreswechsel feiern wollen: Rund um die bayerischen Schlösser, Burgen und Residenzen dürfen keine Feuerwerkskörper abgebrannt werden. Es besteht erhöhte Brandgefahr, da Raketen, Böller und Funkenflug die historischen Gebäude erheblich gefährden.

Dies betrifft auch UNESCO-Weltkulturerbe Residenz Würzburg und die Festung Marienberg. Wie gehabt dürfen auch in diesem Jahr auf dem Residenzplatz keine Feuerwerkskörper abgebrannt werden. Daher wird auch der Residenzplatz in der Silvesternacht gesperrt werden und steht ab 21:00 Uhr auch nicht mehr als Parkplatz zur Verfügung. Wer in die Stadt will, kann z.B. den kostenlosen Silvesternachtexpress der WVV nutzen.

Auch die Festung Marienberg wird wie bereits in den vergangenen Jahren in der Silvesternacht wieder geschlossen sein. Hintergrund für diese Entscheidung sind die hohen Sicherheitsanforderungen auf der historischen Festungsanlage. Zur Vermeidung von Gefahren für Leben und Gesundheit sowie zur Sicherung des Kulturgutes „Festung Marienberg“ mit ihren wertvollen Sammlungen bleibt die Festungsanlage daher in der Silvesternacht 2015 geschlossen.

Zudem bittet die Bayerische Schlösserverwaltung eindringlich, mitgebrachte Gläser und Flaschen wieder mitzunehmen und zu entsorgen. Jedes Jahr verletzen sich Menschen und Tiere an den Scherben aus der Silvesternacht. Die Schlösserveraltung bittet die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe, dies zu vermeiden.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg. 

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