111 Orte: Der Wagnerplatz

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Würzburg erleben

22. Dezember 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Tuff tuff tuff, die Eisenbahn

Ein eigentlich unspektakulär aussehender Ort im Würzburger Stadtteil Grombühl: der Wagnerplatz. Das Spannende hinter dem Kinderspielplatz im Herzen des Stadtviertels ist nicht sein Aussehen, sondern seine Entstehungsgeschichte und wie aus dem ehemaligen Arbeiterviertel ein junges, für Studenten und Neu-Familien interessantes zu Hause wurde.

Vom Arbeiterviertel zum Wohnviertel

Benannt wurde der bekannteste Platz in Grombühl nach dem 1777 geborenen Johann Martin von Wagner. Den Maler, Bildhauer, Kunstsammler und -agenten für den bayerischen Kronprinzen Ludwig zog es von Würzburg in die Welt. Ein wichtiges, im wahrsten Sinne des Wortes „bahnbrechendes“ Verkehrsmittel brachte ihn Jahre später wieder zurück in seine Geburtstätte: die Eisenbahn.

Als in den 1860er Jahren der Bahnhof in Würzburg errichtet wurde und damit viele neue Arbeitsplätze geschaffen wurden, erfuhr Grombühl rund um den Wagnerplatz einen wahren Aufschwung. Denn die Eisenbahner und ihre Familien brauchten Wohnraum und als 1880 auch noch die Anbindung über die Grombühlbrücke gewährleistet war, wurde der bis dahin fast unbewohnte Hügel ein richtiger Stadtteil. Auch wenn heute mehr Studenten und viele Familien hier ein Zuhause gefunden haben, wird es immer noch das Eisenbahnerviertel genannt.

Warum der „Krähenhügel“ früher nur mit dem Wagnerplatz assoziiert wurde und wo man heute Kasperletheater vom Feinsten in Grombühl findet, erfahrt Ihr im Buch “111 Orte in und um Würzburg die man gesehen haben muss” von Bernhard Horsinka und Renate Bugyi-Ollert.

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Weitere Geschichten aus dem Buch “111 Orte” findet Ihr hier.

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