St. Burkard – Ein Schatzkästlein im Alten Mainviertel
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Würzburg erleben
7. Januar 2016

Symbolbild Würzburg
Führung durch Kirche St. Burkard
Am 3. Januar 2016 beginnen wieder die Führungen von Willi Dürrnagel. Die erste Führung wird für eine Gruppe aus Zell unter der Leitung von Frau Bürgermeisterin Anita Feuerbach sein. Sie hat sich eine Führung durch die Kirche St. Burkard gewünscht.
Erster Bischof von Würzburg
Laut Pressemitteilung von Willi Dürrnagel geht die Kirche in ihren Anfängen auf den ersten Bischof von Würzburg, den heiligen Burkard, zurück. Dieser gründete am Fuß des Marienberges als Sitz für seinen Domklerus ein Benediktinerkloster. Im Jahre 753 starb Burkard. Seine Gebeine wurden am 14. Oktober 986 in das bis dahin nach dem hl. Andreas benannte Kloster überführt und das Kloster nach St. Burkard umbenannt. Ein Brandunglück, das Kloster und Kirche zum Opfer fiel, war der Grund zum Bau einer neuen Kirche.
Ein paar kurze Zeilen zur Geschichte
Zwischen 1168 und 1180 wurde dann die Portalvorhalle, „Paradies“ genannt, errichtet. Nachdem 1470 die Benediktinerabtei endgültig in ein Ritterstift umgewandelt worden war, wurde 1494/1495 mit dem Bau des Ostchores mit Querhaus und Hochchor begonnen. Wegen der Beengtheit am Mainufer wurde die nach Süden führende Straße überbaut. In den Jahren 1663 bis 1667 wurde der Westchor mit Querhaus und den westlichen Kirchturm abgebrochen um Raum für die Neubefestigung des Marienberges und einen Schifffahrtskanal zu schaffen. Nach der Auflösung des Stiftes 1803 (Säkularisation) kam die Kirche in den Besitz der Pfarrei.
Historische Fotos auf „Würzburg Vintage“
Kennt Ihr schon die neue Facebook-Seite „Würzburg Vintage“? Hier findet Ihr regelmäßig neue historische Bilder aus der Geschichte Würzburgs – schaut vorbei für eine kleine Zeitreise.
Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung von Willi Dürrnagel.

