Streit in Asylbewerberunterkunft: Polizei setzt Pfeffer ein

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10. Januar 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Pfeffersprayeinsatz der Polizei

REICHENBERG, LKR. WÜRZBURG. Im Rahmen einer körperlichen Auseinandersetzung in einer Asylunterkunft am Samstagabend, bei der insgesamt vier Personen involviert waren, mussten Polizeibeamte Pfefferspray gegen zwei aggressive Beschuldigte einsetzten. Die Polizeiinspektion Land hat Ermittlungen wegen Körperverletzungsdelikten aufgenommen.

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Kurz vor 21:00 Uhr war es in der Asylbewerberunterkunft in der Reutersgasse zu einem medizinischen Einsatz gekommen, bei dem First Responder der Freiwilligen Feuerwehr, ein Notarzt und ein Rettungswagen vor Ort waren. Aus bislang noch ungeklärter Ursache kamen währenddessen zwei unbeteiligte Männer im Alter von 22 und 20 Jahren mit einem 23-Jährigen Mitbewohner in Streit.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gingen die beiden in der Folge mit Faustschlägen gegen den Älteren vor. Als der Vater des Geschädigten zu Hilfe eilte, bekam dieser einen Schlag gegen das Jochbein ab.

Beim schnellen Eintreffen der Polizeibeamten der Inspektion Würzburg-Land war noch immer ein Gerangel zwischen den Beteiligten im Gange und letztlich setzten die Ordnungshüter Pfefferspray zur Trennung der Parteien ein. Hierbei erlitten die beiden Angreifer und ein Polizeibeamter leichte Augenreizungen, die allerdings nicht medizinisch versorgt werden mussten.

Vertreter des Landratsamtes waren in der Folge vor Ort, die sofort eine getrennte Unterbringung der Parteien organisierte. Zu den Körperverletzungsdelikten hat die Polizeiinspektion Würzburg-Land die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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