Überfall in „Terminwohnung“: Täter flüchtet ohne Beute

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sophiascheder

10. Januar 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Mit Kabelbindern gefesselt

ASCHAFFENBURG. Am späten Samstagnachmittag ist es zu einem Überfall in einer Terminwohnung gekommen. Unter Vorhalt eines Messers forderte ein Unbekannter Geld. Der Täter flüchtete ohne Beute, fesselte allerdings die Geschädigte mit Kabelbindern.

Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Mit hellen Strumpf maskiert

Gegen 17:30 Uhr war der Mann in die Terminwohnung, Prostituierte gehen hier ihrer Arbeit nach, in der Dalbergstraße gekommen. Nach einem kurzen Kontakt mit der 68 Jährigen Geschädigten forderte der mit einem hellen Strumpf Maskierte Bargeld unter Vorhalt eines Messers.

Kurz danach drängte er die Frau in ein separates Zimmer und fesselte ihr die Hände mit Kabelbindern. Er verließ fluchtartig und ohne Beute das Gebäude. Die 68-Jährige konnte sich selbst befreien, blieb unverletzt und verständigte kurze Zeit später die Polizei.

Kripo hofft auf Zeugenhinweise

Eine groß angelegte Fahndung verlief in der Folge ergebnislos und der Kriminaldauerdienst Aschaffenburg nahm die Ermittlungen auf. Mit einer Beschreibung des Mannes hoffen die Kriminalbeamten jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben:

  • Etwa 30 Jahre alt und 175 cm groß, schlanke Figur
  • Trug eine dunkle Hose und eine schwarze Jacke, dazu eine schwarze Wollmütze und schwarze Lederhandschuhe
  • Sein Gesicht war mit einer hellen Strumpfmaske verdeckt
  • Er sprach deutsch mit ortsüblichen Dialekt

Möglicherweise war der Unbekannte kurz nach 19:30 Uhr in die Nähe des Tatortes zurückgekommen. Zeugen haben einen Mann mit ähnlicher Beschreibung dort gesehen.

Wer Hinweise auf die Identität des Mannes geben kann, oder sonst Verdächtiges beobachtet hat, das mit der Tat in Verbindung stehen könnte, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06021/857-1732 zu melden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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