Sattelzug mit glühendem Rad auf A7
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Würzburg erleben
12. Januar 2016

Symbolbild Würzburg
Geschmolzenes Metall tropft herunter
KITZINGEN. Gerade noch rechtzeitig, bevor sein Fahrzeug zu brennen begann, hat der Fahrer eines Sattelzuges am Montagabend auf der A 7 kurz vor der Anschlussstelle Kitzingen mit einem glühenden Rad angehalten. Der Einsatz der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern. Den Schaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 2.000 Euro.
Gegen 19:20 Uhr bemerkte der 36-jährige Mann aus Mittelfranken eine starke Rauchentwicklung an einer Achse seines Aufliegers, blieb sofort auf dem Standstreifen stehen und verständigte die Feuerwehr. Ein Radlager auf der linken Seite war so heiß gelaufen, dass es rot glühte und geschmolzenes Metall heruntertropfte.
Über 300 Grad Celsius heiß
Feuerwehrleute aus Marktbreit kühlten das Rad ab und prüften anschließend die Temperatur. Nach ihren Messungen war es zu dem Zeitpunkt immer noch 300 Grad Celsius heiß. Die Gefahr eines Fahrzeugbrandes war jedoch gebannt. Während dieser Aktion war der rechte Fahrstreifen in Richtung Kassel gesperrt.
Dem Lasterfahrer gelang es schließlich, trotz des beschädigten Radlagers von der Autobahn abzufahren. Auf einem Parkplatz an der B 8 wartete er dann auf einen Abschleppdienst.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

