Zwei Beamte bei Widerstand in Asylunterkunft verletzt 

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12. Januar 2016

Symbolbild Schweinfurt
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Gegen bevorstehende Abschiebung gewehrt

SCHWEINFURT. Zwei Beamte der Polizeiinspektion Schweinfurt sind am Montagmorgen bei einer Widerstandshandlung leicht verletzt worden. Der Vater einer vierköpfigen Familie aus einer Asylunterkunft wehrte sich gegen die bevorstehende Abschiebung. Ein Polizist konnte seinen Dienst nicht mehr fortsetzen.

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Gegen 07:00 Uhr hatten mehrere Beamte die Asylbewerberunterkunft in der Straße „Breite Wiese“ aufgesucht, um die Abschiebung einer vierköpfigen Familie zu vollziehen. Nach Eröffnung der Abschiebung sperrte sich der 33-jährige Vater und weigerte sich, mit den Ordnungshütern mitzugehen. Es mussten ihm deshalb Handfesseln angelegt werden. Dabei wurden zwei Beamte leicht verletzt.

In Bezirkskrankenhaus eingewiesen

Die Familie wurde anschließend zum Flughafen nach Frankfurt gebracht, wo die offenbar psychisch belastete 32-Jährige aufgrund angegebener gesundheitlicher Beschwerden in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert werden musste.

Die Abschiebung konnte aufgrund des Zwischenfalls nicht vollzogen werden. Der 33-Jährige muss sich jetzt wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten. Die Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Schweinfurt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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