Auseinandersetzung zwischen Waffenhändler und Kunden

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sophiascheder

14. Januar 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Einsatz von Pfefferspray

WÜRZBURG / INNENSTADT. Zu einer tätlichen Auseinandersetzung ist es am Mittwochabend zwischen dem Betreiber eines Waffengeschäfts und einigen Kunden gekommen. Dabei soll laut Zeugenangaben auch Pfefferspray zum Einsatz gekommen sein.

Schwerer verletzt wurde offenbar niemand. Die Hintergründe des Streits sind noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Widersprüchliche Angaben aller Beteiligten

Zwischen 17.00 Uhr und 18.00 Uhr war es zu den Auseinandersetzungen in und vor dem Geschäft in der Innenstadt gekommen. Warum der Betreiber mit den drei Kunden im Alter zwischen 23 und 31 Jahren in Streit geriet, ist aufgrund völlig widersprüchlicher Angaben aller Beteiligten derzeit noch unklar.

Vor dem Laden aufgelauert

Der Ladeninhaber gab an, von dem Trio vor dem Laden aufgelauert worden zu sein. Zwei hätten schließlich in dem Geschäft auf ihn eingeschlagen. Um sich zu verteidigen, hätte er schließlich Pfefferspray gegen die Männer eingesetzt.

Der 31-jährige Kunde hingegen gab an, von dem Verkäufer massiv beleidigt, bedroht und aus dem Laden gedrängt worden zu sein. Als er gemeinsam mit zwei Freunden im Alter von 23 und 26 Jahren den Mann zur Rede stellen wollte, hätte der unvermittelt das Pfefferspray eingesetzt.

Keine schwerer verletzten Personen

Erste Maßnahmen wurden von Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt vor Ort eingeleitet. Wie sich herausstellte, wurde offenbar niemand schwerer verletzt. Während der Ladeninhaber über Schmerzen im Oberkörperbereich klagte, erlitten zwei seiner Kontrahenten wohl nur leichtere Augenreizungen durch den Einsatz des Pfeffersprays.

Gegen alle Beteiligten wurden Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen Gefährlicher Körperverletzung, eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle wieder entlassen.

Aufwändige Zeugenbefragungen

Welche der beiden geschilderten Versionen der Wahrheit entspricht, müssen nun weitere aufwändige Zeugenbefragungen und Ermittlungen klären, die von der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt geführt werden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

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