Study-&-Stay 2014: Falsche Behauptungen über Ausschreitungen

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14. Januar 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Äußerung der LHG und RCDS

In einer gemeinsamen Pressemitteilung äußern sich der LHG und RCDS zu den Ausschreitungen gegen die Bundeswehr während der „Study-&-Stay“-Messe im Jahr 2014.

Die Pressemitteilung im ungekürzten Wortlaut:

„LHG und RCDS Würzburg verurteilen falsche Behauptungen über Ausschreitungen gegen Bundeswehr während „Study-&-Stay“ 2014 und Gutheißung solchen Verhaltens.

Juso-Hochschulgruppe verheddert sich in Lügennetz.

Würzburg. Die beiden Sprecher der Juso-Hochschulgruppe blamierten sich diese Woche mit ihren Behauptungen. In ihrer Pressemitteilung „Solidarität mit Angeklagten“ vom 11. Januar gaben sie an, dass es an der Jobmesse im November 2014 „Proteste“ gegen den Stand der Bundeswehr gab, „woraufhin ein Feldjägereinsatz auf dem Campus und Strafprozesse gegen die vermeintlich gewalttätigen Studierenden folgten“. Abschließend stellten sie fest, dass sämtliche Protestaktionen damals friedlich und ohne Sachschaden erfolgten und man sie durch die erfolgte Anzeige mundtot machen wolle.

Dazu bemerkt die Vorsitzende der LHG, Sophie Marie Bott: „Fast jede Behauptung in dieser Pressemitteilung ist unwahr – und das lässt sich mit eindeutigem Beweismaterial belegen. Der Protest gegen den Bundeswehrstand im November 2014 war alles andere als friedlich. Es entstanden Sachbeschädigungen in Höhe von ca. 10.000 Euro; zudem griffen linke Demonstranten Personal der Bundeswehr an. Mit friedlichem Protest hat das nach Meinung der LHG nichts zu tun.“ Weiterhin stellt Sophie Marie Bott zu den Aktionen der Studierendenvertretung bei der Jobmesse 2015 klar: „Es gab keinen heftigen Protest! Dieser ähnelte eher einem Sturm im Wasserglas am fernen linken Rand.“
Das LHG-Konventsmitglied David Küster ergänzt: „Noch unerträglicher ist angesichts der heutigen PM das Verhalten der Jusos im studentischen Konvent nach den Ausschreitungen, als sie sich von jeglicher Gewalt linker Demonstranten gegen die Staatsgewalt distanziert haben. Und nun behauptet die Hochschulgruppe, es habe überhaupt keine Gewalt gegeben, obwohl das Gegenteil bewiesen ist. Diese Gruppe hat jegliche Glaubwürdigkeit verspielt.“

Besonders der letzte Satz – „Jegliche Kritik an der Bundeswehr sollte damit wohl im Keim erstickt werden!“ – ärgert David Küster: „Die Juso Hochschulgruppe stellt sich als eine zurückgedrängte Enklave heroische Kämpfer für die Demokratie in einem Polizeistaat dar, doch in Wirklichkeit sind sie die diejenigen, die Recht und Gesetz einer Demokratie zugunsten ihrer sozialistischen Ansichten brechen wollen.“

Wir, der RCDS Würzburg schließen uns der Sichtweise der LHG über die Vorfälle während der Jobmesse voll und ganz an. Gleichsam verurteilen wir aufs schärfste jedwede Gutheißung eines solchen gewalttätigen Rechtsbruchs. Unserer Meinung steht die Gutheißung eines solchen Verhaltens seitens einer gewissen hochschulpolitischen Gruppierung der Verantwortung als teils gewählte Studierendenvertreter diametral entgegen. Proteste, jedweder Art sind im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung jederzeit als ein legitimes Mittel der politischen Willensfindung zulässig und gewollt.

Wir als RCDS fühlen uns dem demokratischen Staatsgedanken verpflichtet und lehnen derartiges gewalttätiges Vorgehen auch gegen Personen und besonders im Staatsauftrag tätigen Personen strikt ab.“

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