Leitwölfe bleiben Rimparer Handball erhalten

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Würzburg erleben

15. Januar 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Kraus und Schmitt verlängern

Zwei Identifikationsfiguren des Rimparer Handballs bleiben den Fans für eine weitere Saison erhalten. Kapitän Stefan Schmitt und Spielmacher Sebastian Kraus werden auch in der nächsten Spielzeit für die Grün-weißen auflaufen. Schmitt und Kraus, die gemeinsam mit Max Brustmann bereits in jungen Jahren ihre Schuhe für die DJK Rimpar schüren, bilden seit der Landesliga das Herz der Mannschaft und sind gemeinsam mit Julian Sauer die entscheidenenden Spieler, die die Rimparer Handballer aus der Landesliga auf Bundesebene geworfen haben.

Identifikationsfiguren der Wölfe

Für Geschäftsführer Roland Sauer ist es eine besondere Freude, die Nachricht zu veröffentlichen: „Basti und Steve sind die absoluten Identifikationsfiguren des Vereins. Sie sind die Idole unserer Jugendspieler, zeigen sie doch perfekt, dass unser nachhaltiges Konzept greift. Sie haben ausschlaggebend Anteil am Erfolg der Wölfe und den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Sie stellen auf wie neben dem Platz Leitwölfe im Verein dar. Wir freuen uns unglaublich, dass beide für eine weitere Saison die Doppelbelastung zwischen Arbeit und Leistungssport für uns auf sich nehmen.“

Madert verlässt Verein

Neben der Verlängerung der beiden Ur-Rimparer müssen die Wölfe auch den Weggang von Konstantin Madert verkünden. Der 27-jährige Detmolder sucht zur neuen Saison nochmals eine neue sportliche Herausforderung: „Ich fühle mich hier sehr wohl, habe mir ein gutes Netzwerk aufgebaut und viele Freunde gefunden, aber ich sehe mich noch lange nicht am Ende meiner sportlichen Reise.“ Madert konnte sich trotz Engagement und guter Trainingsleistung nicht gegen Max Brustmann, den aktuell stärksten Keeper der 2. Bundesliga, durchsetzen.

Bereits Zusagen für nächste Spielzeit

Roland Sauer bleibt angesichts der laufenden Gespräche trotzdem zuversichtlich die Mannschaft im Kern zusammenzuhalten: „Wir bedauern den Wechsel von Lars und Tom, ebenso wie der Abgang von Konsti, wir haben dennoch bereits die Zusage von mehreren Leistungsträgern für die nächste Spielzeit und die laufenden Gespräche zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind. Es ist sowieso mehr als ungewöhnlich, dass eine Mannschaft derart lange in einer Konstellation zusammenbleibt, wie es hier der Fall ist. Wir sind mit Teilen des Kaders in der Landesliga gestartet. In jedem Fall bleiben wir auf der Suche nach Verstärkung im linken Rückraum.“ Die Rimparer Handballer freuen sich mit Konsti Madert und der ganzen Mannschaft auf die Rückrunde, wünschen ihm viel Erfolg bei der Suche nach der nächsten Spielerstation.

Jan Winkler verlässt Wölfe Richtung Großwallstadt

Jan Winkler, Rückraumrechts und Rechtsaußen der Rimparer Wölfe, verlässt die Rimparer Wölfe zum Saisonende. Der 1,94 m große Linkshänder, der 2012 vom TV Kirchzell zu den Rimparer Wölfen gewechselt ist, wird in der kommenden Runde wieder für seinen Ausbildungsverein TV Großwallstadt auflaufen. Der damals 19-jährige Winkler sorgte in der Aufstiegssaison noch aus dem Rückraum für schnelle Tore ehe eine schwere Schulterverletzung für ihn beinahe das Karriereende bedeutete. Mit viel Geduld und Kampf biss sich Winkler zurück und wurde auf der rechten Außenbahn zu einer der Stützen für die Wölfe.

Roland Sauer bedauert den Weggang von Jan Winkler: „Jan hat sich nach seiner schweren Verletzung mit viel Engagement und Geduld sowohl von seiner Seite als auch von Seiten des Trainerteams zurückgekämpft und wurde in den beiden letzten Spielzeiten zu einem wichtigen Bestandteil und Leistungsträger in der Mannschaft. Wir bedauern Jans Weggang sehr, wünschen ihm aber für seine sportliche Zukunft nur das Beste.“

Chefcoach lässt Winkler ungern gehen

Chefcoach Matthias Obinger hätte Winkler gerne behalten, zeigt jedoch auch Verständnis für die Entscheidung: „Es ist natürlich sehr schade, dass Jan den Verein verlässt. Wir hätten ihn sehr gerne gehalten, jedoch müssen wir es auch akzeptieren, wenn Spieler eine neue Herausforderung suchen. Im Vergleich mit anderen Profimannschaften dreht sich das Personalkarusell in Rimpar im allgemeinen doch sehr langsam, was für die gute Atmosphäre im Verein spricht.“

„Es war eine schwierige Entscheidung“

Für Jan Winkler war es keine leichte Entscheidung: „Es war eine schwierige Entscheidung, die mir nicht leicht gefallen ist. Ich bin aber zu dem Entschluss gekommen, dass für meine Entwicklung jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Veränderung und eine neue Aufgabe gekommen ist. Ich freue mich trotzdem auf das letzte halbe Jahr mit der Mannschaft und den Fans und werde weiterhin alles geben.“
Die Rimparer Wölfe wünschen Jan weiterhin viel Erfolg bei seinem sportlichen Werdegang.

Dieser Artikel beruht auf Pressemitteilungen der Rimparer Wölfe. 

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