Raser am Stadtring und auf der Autobahn unterwegs

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Würzburg erleben

22. Januar 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Empfindliche Bußgelder und Fahrverbote

ROTTENDOF, LKR. WÜRZBURG und WÜRZBURG. Am Montag und am Donnerstag haben Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried Autofahrer erwischt, die es besonders eilig hatten und die jeweiligen Tempolimits auf der Autobahn und im Stadtgebiet ignoriert haben.

Am Montagabend kurz nach 19:00 Uhr folgten Videoüberwacher auf der A 7 einem Audi mit Münchner Kennzeichen. In dem auf 80 km/h beschränkten Bereich an der Rothofbrücke fuhr er mit über 150 Sachen in Richtung Ulm weiter. Am Biebelrieder Kreuz bog das Fahrzeug dann auf die A3 in Richtung Nürnberg ab und beschleunigte wieder bis fast auf die vorherige Geschwindigkeit. Erlaubt sind dort aber nur „120“.

Die Beamten in Zivil stoppten den Raser und zogen den 43-jährigen Fahrer zur Rechenschaft. Er hat nun für die beiden Verstöße mit einem Bußgeld von zusammen 640 Euro und einem dreimonatigen Fahrverbot zurechnen.

400 Fahrzeuge über Tempolimit

Am Donnerstagvormittag haben Messbeamte in Würzburg am Stadtring Süd eine mehrstündige Kontrolle durchgeführt und das Tempo der vorbeifahrenden Fahrzeuge mit den zulässigen 50 km/h verglichen. Dabei stellten sie 400 Fahrzeuge fest, die deutlich schneller waren. 45 Wagenlenker, von denen 7 mit einem Fahrverbot rechnen müssen, werden angezeigt.

Der Schnellste, ein VW Caddy mit Würzburger Kennzeichen, raste gegen 11:00 Uhr an den Beamten vorbei – mit 110 Sachen. Wegen Vorsatzes wird die Bußgeldstelle den „normalen Satz“ von 280 Euro wohl verdoppeln. Deshalb erwartet den Fahrer dafür ein Bußgeld in Höhe von 560 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von zwei Monaten.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Biebelried. 

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