Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle in Unterfranken gesunken

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25. Januar 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Ein tödlicher Arbeitsunfall 2015

Der bundesweite Trend zu niedrigen Unfallzahlen am Arbeitsplatz trifft auch auf Unterfranken zu. Das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Unterfranken verzeichnete für das Jahr 2015 einen tödlichen Unfall, im Vorjahr 2014 waren noch sieben Arbeitsunfälle mit Todesfolge zu beklagen.

Der Unfall ereignete sich auf einer Baustelle, als ein älterer Arbeitnehmer beim Absteigen von einer Leiter aus geringer Höhe von der 2. Stufe stürzte und sich dabei so schwere Kopfverletzungen zuzog, dass er daran kurze Zeit später im Krankenhaus gestorben ist.

Bundesweiter Rückgang der Arbeitsunfallzahlen

Die Veröffentlichungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) belegen auch bundesweit einen Rückgang der Arbeitsunfallzahlen. Derzeit liegt die Statistik für das erste Halbjahr 2015 vor. Daraus ist ersichtlich, dass bei den meldepflichtigen Arbeitsunfällen ein Rückgang um 2,4% auf 420.447 Unfälle zu verzeichnen ist. Dies sei, laut Pressemitteilung der Regierung von Unterfranken, umso bemerkenswerter, wenn man die anhaltend hohe Beschäftigung in 2015 zugrunde lege. Auch die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle im ersten Halbjahr 2015 sei bundesweit um rund 5% auf 200 Unfälle mit Todesfolge gesunken.

Höheres Arbeitsschutzniveau

In den letzten 20 Jahren hat sich, nach Angaben der Regierung von Unterfranken, die Zahl der Arbeitsunfälle in einer sich ständig wandelnden Arbeitswelt mehr als halbiert. Dies sei auch auf ein höheres Arbeitsschutzniveau zurückzuführen, welches auf verbesserten Arbeitsschutzgesetzen und einer erfolgreichen Präventionsarbeit basiere. In einer Pressemitteilung warnt Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer jedoch davor, angesichts dieser Erfolge in den Bemühungen nachzulassen: „Dieser Rückgang der Unfallzahlen ist jedoch kein Selbstläufer. Er sollte vielmehr Ansporn sein, auch zukünftig wachsam zu sein und das Thema Arbeitsschutz im Betrieb nicht zu vernachlässigen.“

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Regierung von Unterfranken. 

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