Fasching: Empfehlungen der Polizei in großen Menschenmengen

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Würzburg erleben

3. Februar 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Verhalten in großen Menschenmengen

Gerade nach den Vorfällen an Silvester in Köln, sorgen sich Bürger und Bürgerinnen auch besonders um ihre Sicherheit auf Fasnachtsveranstaltungen. Die Polizei hat gerade für Veranstaltungen mit großen Menschenmengen folgende Tipps:

Was sollten insbesondere Frauen beachten, die sich in einer großen Menschenmenge aufhalten?

Wer eine Gruppe – womöglich betrunkener – pöbelnder Männer beobachtet und ein ungutes Gefühl hat, macht besser einen großen Bogen um sie herum. Gerade bei Menschenansammlungen wie an Fasching sollte man darauf verstärkt achten. Am besten schützt jedoch die Gruppe. Gerade in diesen Situationen und nachts hilft es, nicht allein, sondern mit mehreren unterwegs zu sein.

Angetanzt und ausgeraubt – wie kann man sich davor schützen?

Idealerweise sollte man solche Situationen von vorneherein vermeiden. Dies ist bei großen Menschenansammlungen und im dichten Gedränge nicht immer möglich. Auch hier kann die Gruppe schützen. Denn Täter können bei Personen, die allein unterwegs sind, eher Beute machen.

Wie sollte ich mich verhalten, wenn ich mich in Bus oder Bahn bedroht fühle?

Die Situation so schnell es geht verlassen. Keinesfalls sollte man sich auf Diskussionen mit den Tätern einlassen oder sie provozieren. Wenn es irgendwie geht, sollten Frauen rasch weggehen und sich in Sicherheit begeben. Ist das nicht möglich, können sie laut um Hilfe rufen und Zeugen direkt ansprechen, z.B. „Sie da in der roten Jacke, bitte rufen Sie die Polizei.“ Das Opfer sollte die Angreifer niemals duzen, sondern siezen. Das hilft Außenstehenden zu erkennen, dass es keine private Situation ist.

An wen sollten Opfer sich wenden? Was hilft, um die Täter im Nachhinein zu identifizieren?

Es ist wichtig Anzeige zu erstatten, sonst können Täter gar nicht erst verfolgt und gestoppt werden. Nach traumatisierenden Situationen ist auf jeden Fall eine Opferberatungsstelle ein weiterer Anlaufpunkt, um das Geschehen verarbeiten zu können. Wenn möglich sollten sich Opfer während der Tat Auffälligkeiten am Täter merken, z.B. eine Tätowierung. Das hilft später bei der Identifizierung.

Tipps für Zeugen

Fordere andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf

Einer direkten Ansprache kann sich niemand entziehen: „Sie im roten Pulli, helfen Sie mir!“

Beobachte genau und präge dir Tätermerkmale ein

Melde alles der Polizei , was du gesehen hast, auch wenn es Ihnen noch so unwichtig vorkommt.

Rufe die Polizei

Über den Notruf 110 die Polizei verständigen. Schildere der Polizei in wenigen Worten was vorgefallen ist (Wer? Was? Wo? Wann?).

Als Zeuge zur Verfügung stellen

Die Polizei ist auf Ihre Mithilfe angewiesen. Ohne genaue Beschreibung des Geschehens und des Täters es schwer möglich, den Täter zu fassen.

Quelle: www.polizei-beratung.de

 

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