Ladendieb nach Suizidandrohungen in Spezialklinik eingewiesen
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sophiascheder
3. Februar 2016

Symbolbild Schweinfurt
Losreißversuch
SCHWEINFURT. Nachdem ein Ladendieb am Dienstagnachmittag von den Angestellten gestellt worden ist, wollte er sich zunächst losreißen, so dass alle Beteiligten zu Boden gingen. Nachdem er sich anschließend beruhigt hatte, wurde er später in eine Spezialklinik eingewiesen, da er bei der weiteren Sachbearbeitung erhebliche Selbstmordgedanken äußerte.
Kleinartikel in Kleidung gesteckt
Gegen 18 Uhr fiel der 51-Jährige aus einer benachbarten nördlichen Landkreisgemeinde zwei Angestellten eines Diskounters „An der Turngemeinde“ auf, wie er mehrere Kleinartikel in seine Kleidung steckte. Weil er an der Kasse seine eingesteckten Artikel im Wert von knapp 5 Euro nicht bezahlte, gingen ihm die Verkäuferinnen nach und stellte ihn vor dem Geschäft zur Rede.
Als er nun versuchte weiterzugehen, wollten sie ihn festhalten. Beim dem Versuch, sich loszureißen, gingen alle Beteiligten zu Boden, blieben aber glücklicherweise unverletzt. Danach kam es zu keiner Gegenwehr mehr und der Beschuldigte ging freiwillig mit ins Büro, bis die Polizei eintraf.
Diverse Selbstmordgedanken
Bei der weiteren Sachbehandlung, unter anderem einer erkennungsdienstlichen Behandlung, stieß der Beschuldigte diverse ernstzunehmende Selbstmordgedanken aus, was eine anschließende Einweisung in eine Spezialklinik nach sich zog.
Wegen Ladendiebstahls wird er nun bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

