Gehaltsreport 2016: So viel zahlen deutsche Unternehmen
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5. Februar 2016

Symbolbild Würzburg
Nach dem Abschluss möglichst viel verdienen
Ob Ausbildung oder Studium, jeder möchte nach seinem Abschluss möglichst viel verdienen. Doch welche Unterschiede im Gehalt zeigen sich in den verschiedenen Branchen, Regionen oder Abschlüssen? Mit diesen Fragen hat sich die Studie der Online-Jobbörse Stepstone beschäftigt. Hierfür wurden 50.000 Fach- und Führungskräfte befragt und ihre durchschnittlichen Gehälter in Branche, Berufsfeld, Region und Berufserfahrung unterteilt.
Durchschnittsgehalt in Bayern: 56.801 Euro
Laut dem Gehaltsreport von Stepstone verdienen Fach- und Führungskräfte deutschlandweit in Bayern am zweitbesten. Während Bayern mit einem Bruttodurchschnittsgehalt von 56.801 Euro im Jahr von Hessen mit 57.002 Euro übertroffen wird, verdienen Arbeitnehmer in Sachsen-Anhalt bloß 37.701 Euro brutto im Jahr. Deutschlandweit liegt der Bruttodruchschnittsgehalt einer Fach- und Führungskraft bei 52.000 Euro.
Banken zahlen beste Gehälter
Betrachtet man die einzelnen Branchen in der Studie zeigt sich, dass Banken (64.100 Euro) und Finanzdienstleister (63.720 Euro) die besten Gehälter zahlen. Darauf folgt die Pharmaindustrie mit 61.662 Euro jährlich. Insgesamt zählen – neben den bereits genannten – zu den Top-Branchen:
- Konsum-/Verbrauchsgüter
- Chemie- und Erdölverarbeitende Industrie
- Automotive
- Telekommunikation
- Medizintechnik
- Anlage- und Maschinenbau
- Luft- und Raumfahrt
Das Handwerk hingegen gehört laut der Studie zu den Brachen mit dem geringsten Einkommen. Hier liegt das Bruttodurchschnittsgehalt bei 34.367 Euro im Jahr. Zu den „Flop-Branchen“ gehören auch Hotel und Gastronomie, Bildung und Training sowie Freizeit, Touristik, Kultur und Sport. In der Marketing-, PR- und Werbungs-Branche liegt der Durchschnittsgehalt bei 40.155 Euro im Jahr.
Gehälter nach Studiengängen: Mediziner verdienen am Meisten
Laut der Stepstone Umfrage gehört die Medizin mit einem Bruttodurchschnittsgehalt von 64.110 Euro zu den bestbezahlten Berufen nach Studiengängen. Darauf folgen Rechts- und Ingenieurswissenschaften sowie Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften. Auch Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik bewegen sich im Rahmen der 60.000 Euro jährlich. Am wenigsten verdienen laut der Studie Absolventen der Studiengänge Erziehungswissenschaften und Sozialpädagogik mit 41.004 Euro jährlich.
Studieren lohnt sich
Der Gehaltsreport zeigt, dass es sich durchaus lohnt zu studieren und einen Masterabschluss zu machen. Promovierte verdienen im Schnitt 65.708 Euro, Masterabsolventen 56.165 Euro und das Bruttodurchschnittsgehalt eines Abiturienten liegt bei 43.980 Euro.
Große Unternehmen zahlen besser
Insgesamt zahlen große Unternehmen mehr als kleine. Beispielsweise verdienen Ärzte in großen Unternehmen 20.000 Euro mehr als in kleinen und 10.000 Euro mehr als in Mittelständigen. Ähnlich verhält es sich bei Juristen, die rund 10.000 Euro mehr verdienen können, wenn sie in großen Unternehmen arbeiten.
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