St. Adalbero: Farbiges „Lichtkreuz“ über dem Altar

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Würzburg erleben

9. Februar 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Vorbereitungen für Kunstprojekt „Neues Licht“

Die Vorbereitungen für das Kunstprojekt „Neues Licht“ haben begonnen. Ein zwei Meter hohes „Lichtkreuz“ wurde am Montagnachmittag, 8. Februar, in der Pfarrkirche Sankt Adalbero in die Höhe gezogen und von Dekan Dompfarrer Dr. Jürgen Vorndran gesegnet. Das Kunstprojekt wird am Samstag, 13. Februar, in der Augustinerkirche eröffnet. Bis einschließlich Ostermontag, 28. März, werden „Lichtkreuze“, „Himmelsleitern“ und andere Kunstwerke des Künstlers Ludger Hinse (Recklinghausen) in neun Würzburger Kirchen und in der Bahnhofsmission zu sehen sein.

56 Kilogramm schwer

Erst Orange und Gelb, dann ein tiefes Violett – in allen Farben schillert das „Lichtkreuz“ im Altarraum der Pfarrkirche Sankt Adalbero, schreibt das Ordinariat Würzburg in einer Pressemitteilung. In der glänzenden Oberfläche spiegeln sich die Umgebung und die Gesichter der Betrachter. Mit jeder kleinen Drehung ändern sich die Farben. Eine spezielle Art der Aufhängung sorgt dafür, dass sich das 56 Kilogramm schwere Kreuz frei um die eigene Achse bewegen kann. „Das Kreuz wirkt am Morgen anders als in der Nacht. Es verändert sich immer“, sagte Hinse, laut Pressemitteilung des Ordinariats Würzburg, nachdem das Kunstwerk in die Höhe gezogen worden war. „Ab jetzt macht das Kreuz, was es will.“

Religiöse Bedeutung durch Segnung

Vorndran segnete das Kreuz und besprengte es mit Weihwasser. „Indem es gesegnet wird, wird das Kunstwerk ein religiöses Zeichen“, erklärte er laut Pressemitteilung. Für Kirchenpflegerin Britta Pracher ist das Kunstprojekt etwas ganz Besonderes. Sie habe die Kunst Hinses schon immer bewundert. „Es war ein Traum, dass hier in Sankt Adalbero eines der ,Lichtkreuze‘ hängt“, sagte sie.

Offizielle Eröffnung am 13. Februar

Offiziell eröffnet wird das Projekt „Neues Licht“ am Samstag, 13. Februar, um 11 Uhr in der Augustinerkirche. Unter der Überschrift „Neues Licht in Würzburg“ stellt Alexandra Eck, Referentin für Citypastoral und Projekt-Koordinatorin, das Kunstprojekt vor. Augustinerpater Peter Reinl spricht über „Die goldene Himmelsleiter“ von Ludger Hinse und die Verbindung zum „Neuen Jerusalem“ in der Augustinerkirche. Der Künstler selbst spricht ein „Lichtgebet“. Musikalisch gestaltet wird die Eröffnung von Deanna Talens (Cello) und Hans Bernhard Ruß (Klavier) mit Werken von Arvo Pärt, Johann Sebastian Bach und Olivier Messiaen.

Öffentliche Führungen

Im Rahmen des Kunstprojekts werden öffentliche Führungen angeboten. Bei drei jeweils sechsstündigen Führungen unter dem Titel „Kreuzgänge“ erkunden die Teilnehmer gemeinsam mit Hinse und der Kunsthistorikerin Julia Pracher acht der beteiligten Kirchen. Termine sind jeweils samstags am 20. Februar, 5. März und 19. März von 10 bis 16 Uhr. Wer nicht alle Kirchenorte auf einmal besuchen will, kann auch an einem kürzeren Rundgang teilnehmen.

Führung „Da berühren sich Himmel und Erde“

Unter dem Motto „Da berühren sich Himmel und Erde“ findet am Sonntag, 14. Februar, um 14.30 Uhr eine öffentliche Führung zu den „Lichtkreuz-Orten“ Bahnhofsmission, Stift Haug, Augustinerkirche und Neumünster statt. Zu diesen Terminen wird jeweils um Voranmeldung per E-Mail oder unter Telefon 0931/38662870 gebeten.

Eigene Führungen gibt es zudem unter anderem in der Franziskanerkirche (17. Februar, 17 Uhr), in Sankt Adalbero (21. Februar, 11.30 Uhr) und im Neumünster (9. März, 19 Uhr). Zum ausführlichen Programm geht es hier.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der POW.

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