Vier Fahrzeugführer ohne Fahrerlaubnis auf A 3 unterwegs

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Würzburg erleben

15. Februar 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Haftbefehl abgewendet

RAUM WÜRZBURG. Streifenbeamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried haben vergangenes Wochenende vier Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Zwei der angezeigten Männer mussten Sicherheitsleistungen hinterlegen, da sie im Ausland wohnhaft sind. Die Fahrt war für alle vier zu Ende.

Am Samstagmorgen überprüfte eine Streifenbesatzung den Fahrer eines Sattelzugs. Im Verlauf der Kontrolle wurde festgestellt, dass der slowakische Kraftfahrer zu schnell unterwegs gewesen war. Außerdem ergab eine Abfrage, dass die Entziehung seiner Fahrerlaubnis angeordnet war. Weiterhin lag ein offener Haftbefehl gegen den 59-Jährigen vor, der nur gegen eine Zahlung von 1.300 Euro abzuwenden war. Soviel Bargeld hatte der Mann nicht bei sich. Aus der Bredouille half ihm sein in Dresden wohnhafter Sohn, der für ihn bei der dortigen Polizei den fälligen Betrag einbezahlte und ihn so vor einer Freiheitsstrafe bewahrte.

Führerschein aus Litauen

Eine nicht zu Ende gedachte Lösung seines Führerscheinproblems hatte sich der Fahrer eines Opels überlegt. Er umging die deutschen Behörden, indem er sich einen litauischen Führerschein besorgte. Zuvor war er in Deutschland durch die MPU gefallen. Obwohl die litauische Fahrerlaubnis in Deutschland nicht zum Führen eines Kraftfahrzeugs berechtigt, wurde der 29-jährige Fliesenleger bereits mehrfach fahrend angetroffen und angezeigt. Die Beamten stellten deshalb die Fahrzeugschlüssel sicher, um eine Weiterfahrt zu unterbinden.

Die gleiche Maßnahme wurde auch bei einem rumänischen Fahrzeugführer am Samstagabend getroffen, dessen Entziehung der Fahrerlaubnis durch die Verwaltungsbehörde angeordnet war. Zuvor waren seine Personalien von einer Streifenbesatzung im Rahmen einer Verkehrskontrolle mit dem polizeilichen Datenbestand abgeglichen worden, was die Information zu Tage brachte.

Ein ebenfalls rumänischer Kraftfahrer, der durch Überholen im Überholverbot auf sich aufmerksam machte, saß trotz aktuellem Fahrverbot hinterm Steuer seines Lkw-Gespanns. Auch gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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