Hubschrauber auf Flugplatz verunglückt: Zwei Insassen verletzt

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19. Februar 2016

Symbolbild Schweinfurt
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Unglück bei Durchstarteübungen

RENTWEINSDORF, LKR. HAßBERGE. Am Freitagmittag ist ein Hubschrauber auf einem Flugplatz verunglückt. Die beiden Insassen erlitten zwar Verletzungen, waren aber durchgängig ansprechbar.

Die Polizeiinspektion Ebern hat zusammen mit einem luftfahrtkundigen Polizeibeamten die Ermittlungen zur Absturzursache aufgenommen. Auch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ist eingeschaltet.

Gegen 12:15 Uhr war es zu dem Unfall des zweisitzigen Hubschraubers am Flugplatz Sendelbach gekommen. Dem Sachstand nach dürfte das Unglück bei Durchstarteübungen geschehen sein.

Nach einem Aufsetzen im Wiesengelände kippte das Fluggerät zur Seite. Die Kanzel riss dann ebenso wie die Rotorblätter ab. Etwa 20 Meter neben dem ersten Bodenkontakt kam der komplett zerstörte Helikopter zum Liegen. Betriebsstoffe sind dabei nicht ausgelaufen.

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Schnell waren Rettungskräfte und auch die Polizei vor Ort. Der 65-jährige Fluglehrer und der 45-jährige Pilot, der seinen Flugschein für Fluggastbeförderung verlängern wollte, konnten sich selbständig aus dem Helikopter befreien und wurden Erstversorgt. Danach kamen sie zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus. Dort wurden lediglich leichtere Verletzungen festgestellt. Die Männer, die beide aus Oberfranken stammen, bleiben aber vorsorglich über Nacht in der Klinik.

Die Polizeiinspektion Ebern hat zusammen mit einem luftfahrtkundigen Beamten der Haßfurter Polizei die ersten Ermittlungen zum genauen Geschehensablauf aufgenommen. Derzeit ist noch unklar, warum genau der Helikopter verunglückt ist. Der Sachschaden wird auf 150.000 Euro geschätzt. Die zuständige Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ist bereits mit eingeschaltet.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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