„Goldring-Masche“: Trickbetrüger in Würzburg unterwegs

Anzeige

Würzburg erleben

26. Februar 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Für Billig-Ring „Finderlohn“

WÜRZBURG. Und da sind sie wieder. Neben den teils aufdringlichen Bettlern, die auch oftmals sehr aggressiv um Geld „bitten“, sind wohl aktuell auch wieder „Goldring-Betrüger“ im Stadtgebiet unterwegs. Mehrere Leser berichteten uns, dass sie in der Innenstadt von Personen angesprochen wurden, die mit der sogenannten „Goldring-Masche“ versucht hatten, einen „Finderlohn“ zu kassieren.

Die Masche ist nicht ganz neu und wird in den letzten Jahren auch immer wieder in Würzburg gemeldet. Die Ansprache der Betrüger ähnelt sich in fast allen größeren Städten:

Passanten werden von einem Fremden angesprochen, der vorgibt gerade einen wertvollen Ring gefunden zu haben. Er fragt dann einen in der Nähe befindlichen Passanten, ob er diesen Ring verloren habe. Tatsächlich handelt es sich um Billigringe, die sie selbst zuvor auf dem Boden platzieren. Falls dieser wie erwartet verneint, setzen die Betrüger je nach dem auf die Gier oder die Hilfsbereitschaft.

Auf den Goldring-Trick fallen viele Menschen herein – manche aus Mitleid oder Hilfsbereitschaft, andere erhoffen sich einen Finderlohn. Egal wie – die Ringe sind nichts wert. Es handelt sich um wertlose vergoldete Nickelringe.

Was sollte man tun, wenn man angesprochen wird?

Die Polizei warnt nachdrücklich davor, sich mit den angeblichen Findern in Gespräche einzulassen. Wer von den Gaunern angesprochen wird, sollte seinen Weg fortsetzen und umgehend die Polizei verständigen. Die Trickbetrüger sind in ihrer Vorgehensweise sehr professionell und können auch sehr aufdringlich und rabiat werden.

 

Banner2
Topmobile2