Wartehäuser am Bahnhof erheblich beschädigt
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Würzburg erleben
7. März 2016

Symbolbild Würzburg
Vandalismus in Dettelbach
WÜRZBURG/DETTELBACH. Am Samstagmorgen (5. März) haben Vandalen am Bahnhof Dettelbach zwei Wartehäuser beschädigt und so Instandsetzungskosten in Höhe von über 2.000 Euro verursacht. Die derzeitigen Ermittlungen der Bundespolizei richten sich gegen zwei junge Männer, die kurz nach der Tat am Bahnhof angetroffen werden konnten.
Am Samstagmorgen erhielt die Polizei die Meldung, dass Personen am Bahnhof Dettelbach randalieren würden. Am Bahnhof angekommen, stellten die Streifen der Landes- und Bundespolizei fest, dass mehrere Glasscheiben zweier Wartehäuser eingeschlagen waren. Zudem wurde die Rückwand eines der Wartehäuser durch Fußtritte verunreinigt.
Zwei 18 und 20 Jahre alten, angetrunkene Männer befanden sich in unmittelbarer Nähe des Tatortes und gaben an, versehentlich in Würzburg in einen falschen Zug eingestiegen und deshalb in Dettelbach ausgestiegen zu seien.
Schuhe sichergestellt
Einer der Beiden gab zu, für die Fußtritte an die Rückwand des Wartehäuschens verantwortlich zu sein. Die Beschädigung der Scheiben seien sie jedoch nicht gewesen. Zu Beweiszwecken stellten die Bundespolizisten die Schuhe des Mannes sicher. Barfuß musste er deswegen jedoch nicht nach Hause gehen, da beide kurz darauf mit einem Auto am Bahnhof abgeholt wurden.
Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung. Ob die aus dem Landkreis Haßberge stammenden Männer für die Tat verantwortlich sind, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Nach ersten Angaben der Deutschen Bahn beläuft sich der Sachschaden auf mindestens 2.000 Euro.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.

