Der Oratorienchor singt Antonin Dvořáks Stabat Mater

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Katharina Kraus

8. März 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Aktuelles Programm

Das bekannteste kirchenmusikalische Werk von Antonin Dvořák, Stabat Mater, steht auf dem aktuellen Programm des  Oratorienchors Würzburg am vorletzten Märzwochenende. Dirigent Matthias Göttemann verspricht eindringliche Konzertmomente. Der mit der Kulturmedaille der Stadt ausgezeichnete Konzertchor setzt mit diesem Schlüsselwerk einen weiteren Akzent in seiner Reihe chorsymphonischer Aufführungen in der Mainfrankenmetropole.

Berühmtes Werk

Es ist eine der eindrucksvollsten Vertonungen mittelalterlicher Dichtung: Dvořáks Stabat Mater für Solostimmen, Chor und Orchester. Das Werk drückt den Schmerz Marias, der Mutter Jesu, über die Kreuzigung ihres Sohnes aus. Hintergrund für die Entstehung von Dvořáks Stabat Mater waren schwere Schicksalsschläge. Wenige Monate nachdem die neugeborene Tochter des Komponisten verstorben war, begann er 1876 mit den Entwürfen. Im Jahr darauf starben auch noch innerhalb weniger Tage seine beiden anderen Kinder im Kleinkind- und Säuglingsalter und ließen die Eltern kinderlos zurück. Dvořák verarbeitete in der Folgezeit seine Trauer. Als das Stabat Mater am 23. Dezember 1880 in Prag uraufgeführt wurde, erlebte es einen überwältigenden Erfolg, der wesentlich zur dauerhaften Festigung der Beliebtheit seiner Musik beitrug.

Termine

Aufgeführt wird das rund 90-minütige Werk am Samstag, 19. März 2016, um 20 Uhr in der Franziskanerkirche Würzburg und am Sonntag, 20. März 2016, um 18 Uhr in der Kirche St. Stephan Würzburg. Karten gibt es im Vorverkauf (25/20/15 Euro, erm. 20/15/7 Euro) über karten@oratorienchor-wuerzburg.de, www.oratorienchor-wuerzburg.de oder beim Musikhaus Deußer, Karmelitenstraße 34, 97070 Würzburg, Tel. 0931 80474750. Restkarten an der Abendkasse mit einem Zuschlag von 2 Euro je Karte.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Oratorienchors Würzburg.

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