Tragikomödie und Erfahrungsberichte
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Würzburg erleben
8. März 2016

Symbolbild Würzburg
Tragikomödie „Sushi in Suhl“
Roland Flade berichtet über die Städtepartnerschaft mit Suhl. Suhl in Thüringen ist seit 1988 die Partnerstadt Würzburgs. Ein liebevolles Bild Suhls und des dortigen Japan-Restaurants, des einzigen in der DDR, zeichnet die Tragikomödie „Sushi in Suhl“, die am Sonntag, 13. März, um 11 Uhr im Central Programmkino in der Hofstraße in der Reihe „Mein besonderer Film“ läuft. Präsentiert wird der Streifen laut Pressemitteilung vom langjährigen Main-Post-Redakteur Roland Flade.
Stasi überwachte Flade
Flade hat die deutsch-deutsche Städtepartnerschaft seit der Unterzeichnung der Urkunde im September 1988 journalistisch begleitet und die dramatischen Veränderungen in Suhl im Herbst und Winter 1989 hautnah miterlebt. Vor einigen Jahren las er in seiner Stasi-Akte, dass die Staatssicherheit fast jeden seiner Schritte beobachtet hatte. Im Japan-Restaurant konnte er allerdings nicht mehr essen, denn es schloss bereits 1986 seine Tore. Über seine Erlebnisse in Suhl berichtet Flade vor dem Film.
Doku über Tschernobyl
Zu sehen ist außerdem eine 13-Minuten Doku, die Roland Flade im Mai 2012 bei einem Besuch in die Sperrzone rund um das havarierte Kernkraftwerk Tschernobyl gedreht hat. Kurze Zeit durfte er sich damals auch in der toten Stadt Pripjat aufhalten, die nur vier Kilometer von Reaktor 4 entfernt liegt und zwei Tage nach der Katastrophe überstürzt evakuiert wurde.
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Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung von Roland Flade.

