CO-Vergiftungen: 14-Jähriger in stabilem Zustand

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10. März 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Lebensgefährliche Verletzungen

WÜRZBURG / HEIDINGSFELD. Nachdem am Donnerstabend ein 14-Jähriger lebensgefährliche Verletzungen durch das Einatmen von Kohlenmonoxid in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses erlitten hatte, ist er mittlerweile in stabilem Zustand. Die Ermittlungen der Kripo Würzburg, in die auch ein Sachverständiger des Bayerischen Landeskriminalamtes eingebunden ist, haben zu ersten Erkenntnissen hinsichtlich der Ursache geführt.

In Spezialklinik eingeliefert

Wie bereits berichtet, war der Notruf aus dem Mehrfamilienhaus im Frau-Holle-Weg kurz nach 20:00 Uhr bei der Integrierten Leitstelle eingegangen. Eine 16-Jährige hatte ihren zwei Jahre jüngeren Bruder bewusstlos im Bad gefunden. Messgeräte der Rettungskräfte zeigte eine gefährliche Konzentration von Kohlenmonoxid an. Der 14-Jährige wurde in eine Spezialklinik eingeliefert und befindet sich aktuell wieder in einem stabilen Zustand. Die Schwester kam zur Behandlung in ein Würzburger Krankenhaus, das sie nach wenigen Tagen wieder verlassen konnte.

Mangelnde Frischluftzufuhr ursächlich

Brandfahnder der Kripo Würzburg haben unter Einschaltung eines Sachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamtes die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Demnach waren die betriebenen Gasöfen in der Wohnung in technisch einwandfreiem Zustand. Die gefährliche CO-Anreicherung entstand durch mangelnde Frischluftzufuhr, die durch den Einbau von neuen, dichtschließenden Fenstern begünstigt wurde.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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