Anzeige nach Facebookkommentar
Anzeige
Würzburg erleben
17. März 2016

Symbolbild Würzburg
Erfolge der AfD
Nach den Landtagswahlen gab es bundesweit Aufruhr aufgrund der Erfolge der AfD. Direkt betroffen ist Würzburg dadurch zwar nicht, aber das Thema ist auch hier präsent. Auch in den sozialen Medien wird rund um die AfD diskutiert. Auf Facebook ist die AfD nicht nur als gesamte Partei vertreten. In einigen Städten repräsentieren zusätzlich politische Hochschulgruppen die drei Jahre alte Partei.
Holocaust geleugnet
Durch die Facebookseite „Fachschaftsmitglieder – Erfahrung wählen“ wurden wir auf Aktivitäten auf der Facebookseite „AfD Hochschulgruppe Würzburg“ aufmerksam. Dort kommentierte am 10. März ein Nutzer unter einem seiteneigenen Beitrag. Er äußerte sich unter anderem abfällig zu Ursula von der Leyen und leugnete indirekt den Holocaust.
Anzeige nach Absprache
Auf eine Anfrage bei „Fachschaftsmitglieder – Erfahrung wählen“ erhielten wir die Information, dass das weitere Vorgehen gruppenintern abgesprochen wurde. Nach dem öffentlichen Hinweis auf den Kommentar durch die Facebookseite „Fachschaftsmitglieder – Erfahrung wählen“ wurde außerdem der Verfasser angezeigt. Laut Seitenbetreibern von „Fachschaftsmitglieder – Erfahrung wählen“ trifft die Betreiber von „AfD Hochschulgruppe Würzburg“ eine Mitschuld, da sie den Kommentar nicht löschten. Darum richtet sich die Anzeige auch gegen sie.
Facebook reagiert…nicht
Unabhängig von der Anzeige, wurde der Kommentar auch an Facebook gemeldet. Die Reaktion kam schnell, sprach allerdings gegen die Erwartungen der „Fachschaftsmitglieder – Erfahrung wählen“. Der Kommentar wurde mittlerweile durch die Betreiber der Seite „AfD Hochschulgruppe Würzburg“ oder den Verfasser selbst entfernt.

