Bürgerspital Weinstuben eröffnen die Gartensaison

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Katharina Kraus

18. März 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Eine Oase der Ruhe und Genüsse

Mitten in der Innenstadt Würzburgs befindet sich die zweitgrößte Weinstube Deutschlands – das fränkische Restaurant „Bürgerspital Weinstuben“ der Familie Wiesenegg. Bei schönem Wetter ist zusätzlich der wunderschöne barocke Innenhof geöffnet. 200 Sitzplätze, Lounge-Ecken, fränkische Spezialitäten und die prämierten Weine des Bürgerspitals Würzburg warten auf Euch und laden an lauen Sommerabenden ein zu geselliger Runde unter freiem Himmel. Dabei werden alle Wünsche und Anforderungen an das Ambiente eines Biergarten mit Bravur erfüllt: Sonnenschirme schützen vor zu heißer Sonnenbestrahlung, die Tische, Stühle und Loungemöbel sind wetterfest, stimmige Dekoration sorgt für eine wohltuende Atmosphäre. Ein Prosit auf die Geselligkeit.

Die Geburtsstunde des Biergartens

Die Ursprünge der deutschen Biergartenkultur reichen zurück bis ins 16. Jahrhundert. Damals durfte laut bayerischer Brauordnung ausschließlich von Ende September bis Ende April Bier gebraut werden. Die Gründe hierfür waren zum einen die für den Brauvorgang notwendigen niedrigen Temperaturen und zum anderen die erhöhe Brandgefahr im Sommer. Um die Zeit der Sommermonate, in denen nicht gebraut werden durfte, zu überbrücken, legten sich die Brauereien Bierkeller an, in denen das gebraute Bier gelagert werden konnte, sodass sie auch in den „braufreien“ Monaten Mai bis September Bier verkaufen konnten.

Waren diese Keller ursprünglich rein für die Lagerung gedacht, so wurden sie dennoch auch bald für den Ausschank genutzt, indem man einfache Bänke und Tische unter die Bäume stellte. Mit einem Erlass im Jahre 1812 wurde erstmals die offizielle Ausschankgenehmigung erteilt – damit waren die Biergärten geboren.

Die Geburtsstunde des Bürgerspital-Biergartens

Die Anfänge der Bürgerspital Weinstuben gehen auf das Jahr 1873 zurück, als in der Torstube an der Ecke Theaterstraße/Semmelstraße die „Gothische Trinkstube“ eröffnet wurde. Davor wurde der Wein des Bürgerspitals nur zu den Festen Kiliani, Kreuzerhöhung und Michaeli verkauft. 1935 wurde die „Neue Trinkstube“ errichtet, die auch heute noch ein Teil der Weinstuben ist. Nach der Zerstörung des Spitals im Zweiten Weltkrieg, bei der das massive Gewölbe erhalten blieb, entstand die Trinkstube neu, die jetzt aber „Alte Trinkstube“ hieß. Abgeschlossen wurde die Umgestaltung erst 1978. Seitdem besteht das „Weinstuben-Labyrinth“ mit seinen neun Räumen und rund 500 Plätzen in seiner heutigen Form. Seit 1986 bewirtet hier die Familie Wiesenegg die Gäste

Der malerische Innenhof mit seinen wunderschönen Arkaden wurde nach Plänen des Würzburger Baumeisters Andreas Müller, Lehrmeister Balthasar Neumanns, 1717 errichtet. Er ist umgeben vom eindrucksvollen „Roten Bau“, der aus Spitalbau, Wirtschaftshof und Kirche besteht. Seit Januar 2010 erstrahlt er in neuem Glanz: Im Zuge einer umfassenden Renovierung wurden das Foyer, die Arkaden, die Häckerstube sowie die Alte Weinstube neu gestaltet. Seitdem können die Gäste des fränkischen Restaurants in den Sommermonaten im Freien, vor malerischer Kulisse ausspannen.

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