Nach Auseinandersetzung bei Versammlung: Ermittlungskommission eingerichtet

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Katharina Kraus

29. März 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Ermittlungen laufen auf Hochtouren

ASCHAFFENBURG. Nach dem Einsatzgeschehen rund um die „Gemeinsam gegen den Terror – gegen PKK und ISIS“ an den Osterfeiertagen laufen die kriminalpolizeilichen Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft auf Hochtouren. Die Aschaffenburger Polizei hat hierzu eigens eine Ermittlungskommission eingerichtet. Außerdem bitten die Beamten um weitere Hinweise.

Mehrköpfige Ermittlungskommission

Die mehrköpfige Ermittlungskommission (EKO) besteht unter Federführung der Kriminalpolizeiinspektion Aschaffenburg aus Ermittlern der Kripo und der Polizeiinspektion Aschaffenburg. Bei der Arbeit der EKO wird es in der Folgezeit unter anderem darum gehen, das umfangreiche Bild- und Videomaterial auszuwerten. Dies dient insbesondere der Identifizierung von Tatverdächtigen, die sowohl an den Geschehnissen im Bereich des Dämmer Steges, als auch in der Ottostraße und bei den Stein- oder Feuerwerkskörperwürfen auf Personen beteiligt waren.

36 vorläufige Festnahmen 

Wie bereits berichtet waren am Ostersonntagabend insgesamt 36 Personen im Alter von 15-40 Jahren in einem Anwesen in der Ottostraße vorläufig festgenommen worden. Dabei handelte es sich um 33 Personen, die nicht aus dem Raum Aschaffenburg stammen. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wird jetzt ermittelt, ob und wie die Festgenommenen konkret beteiligt waren. Die Polizei steht im Kontext des Einsatzgeschehens auch in ständigem und engem Kontakt mit der Stadt Aschaffenburg.

Polizei bittet um Hinweise

Die Ermittlungskommission bittet jetzt um Hinweise von Teilnehmern und aus der Bevölkerung, die Bild- und Videomaterial von dem Vorfall am Dämmer Steg gefertigt haben oder namentlich Beteiligte kennen. Sachdienliche Hinweise jeglicher Art bitte unter Tel. 06021/857-1732

Engagement von Feuerwehr und Rettungskräften 

Im Rückblick auf den Einsatz ist aus polizeilicher Sicht besonders das herausragende Engagement der zahlreichen Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes zu würdigen. Die in der Mehrzahl Ehrenamtlichen unterstützten die polizeiliche Einsatzbewältigung sowohl logistisch (u.a. mit Strom und Zelten) als auch bei der Versorgung der Einsatzkräfte mit Essen und Getränken.

 Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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