Nach Einbruch auf Autohausgelände: 44-Jähriger in U-Haft

Anzeige

Katharina Kraus

30. März 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Zwei Unbekannte weiter flüchtig

KARLSTADT A. MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. Nachdem es am frühen Dienstagmorgen zu Raddiebstählen auf dem Gelände eines Autohauses gekommen war, sitzt ein dringend Tatverdächtiger im Alter von 44 Jahren seit Mittwochvormittag in Untersuchungshaft. Die Kripo Würzburg ermittelt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg und versucht dabei auch die beiden möglichen Tatkomplizen zu identifizieren.

Wie bereits berichtet, war die Besatzung eines Rettungswagens gegen 03:30 Uhr auf mehrere Personen aufmerksam geworden, die Pkw-Räder in ein Fahrzeug verstauten. Nach der Entdeckung rannten zwei Männer weg und ein Dritter fuhr Hals über Kopf mit einem VW Sharan davon. Im Rahmen einer groß angelegten Fahndung entdeckte ein Polizeihubschrauber im Waldgebiet Affenthal bei Retzbach den festgefahrenen Sharan und in unmittelbarer Nähe eine Person, die sich im Unterholz versteckte. Für den 44-Jährigen klickten kurze Zeit später die Handschellen.

Kompletträder abmontiert

Die Kriminalpolizei Würzburg hat in der Folge die weiteren Ermittlungen übernommen. Nach derzeitigem Kenntnisstand hatten Einbrecher den Zaun des Autohauses in der Bodelschwinghstraße aufgezwickt und mehrere Kompletträder von Pkw abmontiert. Einen Radsatz ließen die Täter in direkter Nähe zurück. Ein zweiter Radsatz wurde wohl während der Flucht aus dem Fahrzeug entledigt und ist mittlerweile sichergestellt.

Verdacht auf Bandendiebstahl

Die Staatsanwaltschaft Würzburg hat am Dienstagnachmittag entschieden, dass der 44-Jährige am Mittwochvormittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt wird. Dieser erließ antragsgemäß einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des Bandendiebstahls.

Noch gibt es keine konkreten Hinweise auf die beiden Männer, die offensichtlich nach der Tat zu Fuß geflüchtet sind. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Artikel beruht auf einer gemeinsamen Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg.

Banner2
Topmobile2