Buch für „Würzburg liest ein Buch“ wird vertont
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Würzburg erleben
4. April 2016

Symbolbild Würzburg
In der Stadtbücherei
Am Samstag, 16. April, um 18 Uhr lesen und vertonen Nora Gomringer und Philip Schulz das Buch, das Würzburg liest, in der Stadtbücherei im Falkenhaus.
Fabulieren heute: Der Junker, die Dichterin, der Trommler – das Fabulieren ist den Erzählern wie den Dichtern eigen, den Musikern sowieso. Gemeinsam mit dem Wassermann-Originaltext eröffnen Gomringer und Scholz die Erzählung neu und ungewohnt, ein bisschen ungebügelt und dann wieder romantisch, um die Erzählung zwischen den Zeilen ebenfalls zu wecken.
Erfahrene Künstler
Nora Gomringer hat laut Pressemitteilung bisher fünf Lyrikbände und eine Essay-Sammlung veröffentlicht. Sie schreibt regelmäßig Texte für Radio und Feuilleton. Sie lebt in Bamberg, wo sie das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia leitet. Philipp Scholz ist Jazzmusiker (Schlagzeug) und Mitglied des Bundesjugendjazzorchesters. Gegenwärtig spielt er in verschiedenen Formationen. Er gewann 2014 den Jungen Münchner Jazzpreis und weitere Nachwuchspreise.
Karten kaufen
Der Kartenvorverkauf findet in der Stadtbücherei im Falkenhaus statt. Karten können reserviert werden per Mail oder per Telefon bei Frau Rau unter der Telefonnummer 0931/372444. Eine Induktionsanlage in der Stadtbücherei Würzburg ermöglicht es Euch, die Lesungen störungsfrei und drahtlos über Hörgeräte zu empfangen. Sofern ein Gebärdensprachdolmetscher gewünscht wird, ist eine Information nötig. BU: Foto: © Judith Kinitz, Abdruck honorarfrei
Zum Buch
Jakob Wassermann zählt zu den bedeutendsten und erfolgreichsten Schriftstellern vor 1933. Sein Roman “Der Aufruhr um den Junker Ernst” findet in der Zeit der Hexenverfolgung in Franken statt. Ernst, der Neffe des Würzburger Fürstbischofs erzählt Geschichten, um vor Armut, Nicht-Anerkennung und einer abweisenden Mutter zu fliehen. Mit seinen Geschichten zieht er Alt und Jung in seinen Bann. Selbst der alternde Bischof ist ihm verfallen. Doch da schlägt die Inquisition zu…
Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

