Künstlergespräch im Museum im Kulturspeicher

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Würzburg erleben

16. April 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Kunst gewidmet der Sammlung von Peter C. Ruppert

Im Mittelpunkt der vom Museum im Kulturspeicher zusammen mit seinem Freundeskreis veranstalteten Gesprächsabende stehen Künstler(innen), deren Werke im Museum präsentiert werden. Zum nächsten dieser immer anregenden Künstlergespräche wird der interessanterweise mit Arbeiten in beiden Sammlungen des Hauses, also in der der Konkreten Kunst gewidmeten Sammlung von Peter C. Ruppert wie in der Städtischen Sammlung vertretene Künstler Helmut Dirnaichner erwartet. Das Künstlergespräch findet am 28. April 2016 um 19.30 Uhr statt.

Mehrere Preise und Stipendien

Peter C. Ruppert wurde 1942 in Kolbermoor/Chiemgau geboren und hat von 1970 bis 1976 in München an der Akademie der Bildenden Künste bei Günter Fruhtrunk studiert. Der Künstler hat mehrere Preise und Stipendien erhalten und bereits in halb Europa und auch in Übersee ausgestellt. Dirnaichner lebt und arbeitet in München, Mailand und Apulien.

Elementare Formen und Körperhaftigkeit

Seit den 1970er Jahren stehen im Mittelpunkt von Dirnaichners gegenstandsloser Kunst, wie er selbst sagt, die Reduktion auf das Wesentliche, Raumbezug und ein zunehmend materialbezogener Werkbegriff: elementare Formen, Körperhaftigkeit und der Rückgang auf Farbmaterien wie Erde und Flusskiesel und/oder Mineralien wie Lapislazuli, Zinnober und Malachit. Diese werden mit einer einfachen wiederholten Geste zerstoßen und wieder geschöpft, werden in Dirnaichners Kunstwerken sozusagen neu. Seine Arbeit gilt der Leichtigkeit schwebender Blätter, der Verdichtung von Schichten und der Veränderlichkeit durch Licht, Gegenüberstellung und Reihung.

Verbindung aus Pigment, Bildträger und Form

„Hier geht es nicht einfach um Farbe. Hier wird die Materie – in ihren Mikrostrukturen ebenso wie im gesamten Objekt, auch in der Reihe, in der Folge der Blätter, in der Schichtung der Säulen, im Raumbezug – zum Akteur. Untrennbar verbinden sich Pigment, Bildträger und Form miteinander“ (Hans Gercke).

Eintritt: 6,50€ (erm. 4,50€), nur an der Abendkasse

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Museums im Kulturspeicher.

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