52-Jähriger greift nach Streit zu Schusswaffe: SEK-Einsatz

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17. April 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Spezialeinsatzkommando vor Ort

NIEDERNBERG, LKR. MILTENBERG. Ein 52-Jähriger hat am Samstagabend für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Nach einem Streit innerhalb der Familie hatte der Besitzer mehrerer Schusswaffen zu einer Pistole gegriffen. Ein Spezialeinsatzkommando nahm den offenbar psychisch Belasteten in Gewahrsam. Im Anschluss wurde er in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen.

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Familienstreit eskaliert

Gegen 22.00 Uhr meldete sich ein Zeuge bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken. Er gab an, dass der 52-Jährige nach einem Familienstreit zu einer Pistole gegriffen habe, worauf die Anwesenden das Haus unversehrt verlassen haben.

Verhandlungsgruppe und SEK im Einsatz

Die Obernburger Polizei war rasch mit mehreren Streifenwagen in der Hauptstraße vor Ort. In der Folge wurde die Verhandlungsgruppe des Polizeipräsidiums Unterfranken und auch ein Spezialeinsatzkommando hinzugezogen.

Nachdem die für derartige Einsatzsituationen besonders geschulten Beamten der Verhandlungsgruppe Kontakt mit dem Mann aufgenommen hatten, ließ sich der 52-Jährige gegen 01.50 Uhr widerstandslos festnehmen. Verletzt wurde niemand.

Die sich legal in seinem Besitz befindlichen Schusswaffen wurden sichergestellt. Der offenbar psychisch Belastete kam in ein Bezirkskrankenhaus.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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