Kleiner Auslöser – Große Auswirkung
Anzeige
Würzburg erleben
30. April 2016

Symbolbild Schweinfurt
„Verkettung unglücklicher Umstände“
SCHWEINFURT. Kleine Ursache, große Wirkung, so kann man ein Ereignis beschreiben, das sich am Donnerstagnachmittag zugetragen hat. Weil ein 35-Jähriger die Notdurft seines Hundes nicht weggeräumt hatte, traten im Rahmen der daraufhin eingeleiteten Maßnahmen ein Rauschgiftdelikt, Verstöße nach dem Waffengesetz und eine Unterschlagung ans Tageslicht.
Das hätte sich der Beschuldigte wohl nicht träumen lassen. Entsprechende Strafverfahren sind eingeleitet worden.
Falsche Adresse angegeben
Gegen 16 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung in der Innenstadt auf den Mittdreißiger aufmerksam, wie der seinem Hund die Notdurft verrichten ließ. Der Mann maß danach der Hinterlassenschaft jedoch keine weitere Beachtung zu und ging mit seinem „Wauwau“ weiter.
Deshalb wurde er angesprochen und kontrolliert. Im Rahmen der Personalienaufnahme gab er zunächst eine falsche Adresse an. Dies konnte bei einer Überprüfung festgestellt werden. Als die richtige Anschrift endlich feststand, war der nächste Verstoß fällig. Er hatte sich hier noch gar nicht angemeldet.
Marihuana und verbotene Gegenstände
Als sich die Beamten dann den Ausweis zeigen lassen wollten, fiel ihnen in der Wohnung sofort ein sogenannter Bong ins Auge. Deshalb wurde die Wohnung jetzt genauer unter die Lupe genommen und siehe da, die Beamten fanden eine geringe Menge Marihuana sowie zwei nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände, ein Butterflymesser und einen Totschläger.
Dem noch nicht genug, außerdem kam auch noch eine EC-Karte zum Vorschein, die dem Beschuldigten definitiv nicht gehörte. Sämtliche Gegenstände wurden daraufhin beschlagnahmt.
Mehrere Verfahren eingeleitet
Diverse Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren werden jetzt gegen den bei der Polizei bereits einschlägig Bekannten eingeleitet.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

