Plädoyers im Prozess um Mord an Rebecca W.
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11. Mai 2016

Symbolbild Würzburg
Schlussplädoyers erwartet
ASCHAFFENBURG. Im Prozess um den Mord an der hochschwangeren Rebecca W. (24) aus Aschaffenburg, werden heute die Schlussplädoyers der Staatsanwaltschaft, Verteidigung und der Nebenklage erwartet. Ein Urteil fällt voraussichtlich am Donnerstag. Dem Hauptangeklagten Jens M. (32) droht lebenslange Haft.
Mord in Tateinheit mit Schwangerschaftsabbruch
Jens M. ist wegen Mordes in Tateinheit mit Schwangerschaftsabbruch an Rebecca W. angeklagt. Ihm wird vorgeworfen die hochschwangere Frau im Mai 2015 in einem Waldstück bei Aschaffenburg erwürgt zu haben.
Der Hauptangeklagte soll die Tat begangen haben, um zu verhindern, dass seine Ehefrau von seiner Affäre mit der Getöteten erfährt. Außerdem wollte er vermeiden, für das Kind Unterhalt zahlen zu müssen.
Neben Jens M. steht auch der Benjamin E. (26) vor Gericht. Der Bekannte des Hauptangeklagten ist wegen wegen Beihilfe zu beiden Taten angeklagt.
Laut Ermittlungen, soll der Hauptangeklagte Rebecca mit einem Kabelbinder erdrosselt haben. Wie die Obduktion ergab, starb auch das ungeborene Kind direkt nach der Tat. Die Leiche hatte Jens M. in einer Garage in einem Industriegebiet versteckt.
Ursprünglich sollte der Mitangeklagte Benjamin E. bei der Beseitigung helfen. Die Polizei fand den Leichnam der jungen Frau aber bevor es soweit kam. Bereits bei der Vernehmung durch die Polizei, sowie während des Prozesses hatten beide ein weitgehendes Geständnis abgelegt.

