Wölfe: Punktgewinn in Ferndorf nach Comeback

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Würzburg erleben

16. Mai 2016

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Ferndorf – Wölfe 25:25 (15:11)

Das siebte Unentschieden der Saison sorgte bei den Wölfen für Jubelstimmung. Nicht nur weil nach einer großartigen Willensleistung ein scheinbar bereits verlorenes Spiel gedreht wurde, sondern weil dieser Punkt wohl auch ein weiteres Jahr 2. Handball Bundesliga in Rimpar bedeutet.

Schwerer Anfang

In der Anfangsphase schienen die Wölfe noch nicht wirklich in der Halle zu sein und auch Obingers Warnung, dass ein Gegner der jeden Punkt bitter nötig hat mit Volldampf anrennen wird, war offensichtlich nicht in alle DJK Köpfe gedrungen. So musste der Wölfe Coach nach sechs Minuten beim 4:0 und nur 15 Minuten später beim 13:6 seine Mannen zum Wachrütteln bei einem Team-Timeout versammeln.

Gedrehtes Spiel

Bis hierhin ließen die Gäste nicht nur bei den Abschlüssen aus dem Rückraum die notwendige Zielstrebigkeit vermissen, sondern vor allem in der Deckung bekamen sie keinerlei Zugriff auf die TuS Angreifer, Milasin Trivic am Kreis und Florian Baumgärtner im linken Rückraum. Bereits neun Mal hatten die beiden getroffen, ehe der nun ins DJK Tor gerückte Markus Leikauf die Kräfteverhältnisse änderte.

Geburtstagskind Schömig

Mit fünf Paraden vor dem Seitenwechsel ermöglichte das Rimparer Eigengewächs seinen Vorderleuten den Rückstand auf vier Treffer zu verkürzen. Mit 5 Treffern hatte mit Dominik Schömig, an seinem 22. Geburtstag, ein weiter Junge aus dem eigenen Stall, maßgeblichen Anteil an der Aufholjagd der Wölfe.

Gut gezielt

Die grün-weiße Abwehr hatte nun die gewohnte Stabilität und das Nervenkostüm der Heimsieben wurde mit schrumpfen des Vorsprungs zusehends fragiler. So markierte Steffen Kaufmann in der 44. Minute den ersten Ausgleich zum 19:19, das Spiel über Kreisläufer Julian Bötsch funktionierte nun sehr effektiv und auch das Visier von Rückraumwerfer Benedikt Brielmeier war mittlerweile präzise eingestellt.

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Doch die Heimsieben stemmte sich mit aller Macht gegen die drohende Wende im Spielverlauf. Nach mehrfach ausgeglichenem Spielstand gelang Marijan Basic noch einmal bem 25:23 eine 2-Tore Führung für seine Farben bei noch fünf verbeibenden Minuten. 

Knapper Ausgleich

Doch die Wölfe wollten nach dieser Aufholjagd nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten. Leikauf krönte die eigene herausragende Leistung mit seinen Paraden 14 und 15, verhinderte so weitere TuS Torerfolge und Brielmeier mit Jan Schäffer gelang drei Minuten vor Spielende der erneute Ausgleich. Beide Mannschaften hatten im Anschluß noch große Gelegenheiten zum doppelten Punkgewinn, scheiterten jedoch jeweils an den eigenen Nerven.

Damit haben die Wölfe bei noch drei ausstehenden Spielen, sechs Punkte Vorsprung und ein plus von 52 Toren auf die Mannschaft aus Hagen, die derzeit auf dem ungeliebten Abstiegsplatz steht. 

Spielstatistik

TuS: Rottschaefer, Puhl – Trivic 8, John 1, Koke 1/1, Paladin, Basic 2, Schneider, Bettig 2, Volentics 2, Mestrum, Sartisson 1, Baumgärtner 8.
DJK: Madert, Leikauf – Kraus, Schmitt 3, Schömig 5/1, Bötsch 4, Schäffer 1, Schmidt 2/1, Kaufmann 2, Siegler, Bauer 1, Brielmeier 6, Sauer 1.
Spielfilm: 4:0, 5:2, 7:4, 10:6, 13:6, 15:7, 15:11 (Halbzeit); 17:12, 18:13, 18:16, 19:19, 21:20, 22:22, 25:23, 25:25 (Endstand).

Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung der DJK Rimpar Wölfe.

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