Radfahrer mehrere Meter von Lkw mitgeschleift
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Würzburg erleben
19. Mai 2016

Symbolbild Schweinfurt
Glück im Unglück
SCHWEINFURT. Den sprichwörtlichen Schutzengel hatte ein 23-jähriger Radfahrer syrischer Herkunft bei einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag. Obwohl er von einem Lkw rund acht Meter mit seinem Vehikel mitgeschleift worden ist, konnte er nach einer kurzen ärztlichen Visite die Klinik schon bald danach wieder verlassen. Er hatte lediglich Schürfwunden erlitten.
Während der Lkw unbeschädigt blieb hatte das Fahrrad anschließend nur noch Schrottwert.
Mehrere Meter mitgeschleift
Gegen 15.10 Uhr fuhr der Radler auf dem Geh-/Radweg der Hahnenhügelbrücke stadteinwärts. Als ein 35-jähriger Lkw Lenker nach rechts in die Uferstraße abbog übersah er den auf gleicher Höhe auf dem parallel verlaufenden Radweg fahrenden jungen Mann. Trotz einer Bremsung und eines Ausweichens konnte der Radler den Zusammenstoß nicht mehr verhindern.
Irgendwie verhakte sich danach das Fahrrad in den Lkw und die beiden wurden dadurch einige Meter mitgeschleift. Wie durch ein Wunder erlitt der Mann dabei aber nur leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst nahm ihn anschließend vorsorglich in ein Krankenhaus mit.
Gegen den Unfallverursacher wird jetzt wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

