Besonders schwerer Fall der Jagdwilderei: Belohnung ausgesetzt
Anzeige
Würzburg erleben
1. Juni 2016

Symbolbild Schweinfurt
Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt
Oberspiesheim, Gemarkung Kleines Riedlein. Wegen eines besonders schweren Falls der Jagdwilderei ermittelt derzeit ein Beamter der Polizeiinspektion Schweinfurt gegen Unbekannt. Was dem bis dato unbekannten Täter besonders angekreidet werden muss, ist, dass er nicht nur in der Schonzeit, sondern auch noch mit einer zur Rehwildjagd untypischen Waffe eine hochträchtige Rehgeiß erlegt hat. Bei einer späteren „Obduktion“ des Kadavers fanden sich zwei geburtsfähige Tiere in deren Leib.
Mit Pfeil- oder eine Armbrustwaffe getötet
Am frühen Morgen des Fronleichnamstages, Donnerstag, 26. Mai, fand der zuständige Jagdpächter nach einer Mitteilung die hochträchtige Geiß. Sie lag verendet in der Gemarkung Oberspiesheim, im Waldstück „Kleines Riedlein“, zirka 100 Meter von der nächsten Reviergrenze entfernt. Bei einer genaueren Begutachtung wurde festgestellt, dass das Tier unmittelbar hinter dem rechten Schulterblatt eine Einschussverletzung aufwies.
Nach den Feststellungen eines Fachkundigen wurden bei der Hochschwangeren scharfkantige Wundränder festgestellt. Das könnte bedeuten, dass neben einer Kleinkaliberwaffe auch eine geräuschlose Pfeil- oder eine Armbrustwaffe vom Täter benutzt worden sein könnte. In ihrem Leib fanden sich zwei Jungen, die am Todestag kurz vor dem „Wurf“ gestanden hätten.
Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, haben der Hegeringleiter und der Jagdpächter eine Belohnung in Höhe von insgesamt 1000 Euro ausgesetzt. Die Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt.
Hinweise bitte an die Polizeiinspektionen Schweinfurt oder Gerolzhofen richten.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

